INTERVIEW: Emmanuel Lebarbier, Gründer von ConfliktArts

Das Gespräch führte Mathieu Rousselot, Brand Manager Frankreich

TuneCore: 1. Wer bist du? Wie ist dein Werdegang?

Emmanuel Leberbier: Hallo, ich bin der Gründer von ConfliktArts.

Vor 15 Jahren habe ich angefangen, meine Bands zu managen. Das war nicht unbedingt eine Berufung für mich, sondern eher eine Notwendigkeit, da die anderen Mitglieder keine Zeit hatten, um Tour-Daten herauszusuchen und sich um das Merchandising zu kümmern. Letztendlich hatte mir die Tätigkeit gefallen und ich begann, meine Dienste anderen lokalen Gruppen anzubieten. Zudem war ich Plattenhändler. Ich habe mich im August 2006 entschieden ConfliktArts zu gründen. Die Idee war, die wichtigsten Bedürfnisse, die selbstproduzierende Künstler bei der Herstellung von Produkten haben, auf ein- und derselben Plattform zusammenzufassen.

2. Kannst du uns das Abenteuer von ConfliktArts zusammenfassen?

Nach der Gründung vor 10 Jahren arbeiten wir heute mit mehr als 30.000 Bands aus Frankreich, Belgien, Schweiz, aber auch Spanien, UK, Deutschland, Italien und Griechenland zusammen. Momentan stellen wir monatlich 250 neue (Referenz-) Alben her! Sowohl auf CD als auch auf LP. Die CD bleibt ein wichtiger Schritt für eine junge Band, da sie erstens das physische Ergebnis eines Projekts darstellt und zweitens der Verkauf nach Konzerten sehr weit vor jeder anderen Art der Vermarktung die Haupteinnahmequelle bleibt.

3. Was bieten Sie an? Richtet sich Ihr Angebot an alle Künstler?

Im Wesentlichen stehen wir allen Künstlern hinsichtlich ihres Bedarfs bei der Herstellung von Produkten zur Seite. Vom Sticker bis hin zur Schallplattenpressung! Die Bands versenden ihre Bestellung einfach und selbstständig über die Seite. Wir sind aufgrund unseres Bestellvolumens in der Lage, den Künstlern das beste Preis-Leistungs-Verhältnis am Markt zu bieten.

4. Nehmen wir an, ich wäre ein unabhängiger TuneCore-Künstler, hätte meine Karriere gestartet und eine EP online veröffentlicht, welche Ratschläge würden Sie mir in Hinblick auf Merchandising / CD / LP geben?

Ich werde altmodisch erscheinen, aber die CD ist für eine Band das interessanteste Produkt, denn die Herstellungskosten sind sehr gering (weniger als 1€ im Durschnitt), es kann bei einem Konzert für 10€ verkauft werden, Transport und Verkauf sind einfach, ein Fan kann das Produkt einfach erwerben und durch den Preis von 10€ muss kein Wechselgeld herausgegeben werden.

Auch wenn ehrlich gesagt jedem klar ist, wie die folgende Nutzung aussieht und es der Fan im Alltag bevorzugt, Musik auf seinem Handy über Spotify oder Youtube zu hören, bleibt die CD ein Produkt, was von Fans gern gekauft wird.

Die LP ist ein Top-Produkt, aber schwieriger beim Transport während einer Tournee, viel teurer in der Herstellung und der Verkaufspreis wird manchmal ausgebremst.

Das T-Shirt ist ein Produkt, das beim Bedarf einer Band fast immer nach der CD kommt.

5. Was ist insgesamt, in wenigen Worten, die Strategie / bewährte Methodik hinsichtlich Merchandising / CDs / LPs? Hängt das von meinem Publikum, meinem musikalischen Still oder von etwas anderem ab?

Das hängt vor allem vom Entwicklungsniveau der Band ab!

Man spricht nur sehr selten von Bands, die nicht mehr als ein Dutzend Konzerte pro Jahr geben, obwohl diese die große Mehrheit der Bands in Frankreich darstellen!

Sie spielen in Bars, auf Musikfestivals, kaufen Instrumente, vertreiben ihre Musik über Plattformen…

Aber davon kann man nicht leben. Das reicht weder aus, um eine große Fangemeinde in den sozialen Netzwerken aufzubauen, noch für einen Onlineshop-Verkauf und wir sprechen hier nicht vom Ladenverkauf.

Solche Bands müssen sich auf Live-Konzerte konzentrieren, ihre Produkte am Ende des Konzerts verkaufen. Also nochmal gesagt ist die CD die Nummer 1, dann die LP, wenn man Spaß daran hat, aber das T-Shirt ist als Produkt eine sehr gute Nummer 2.

Wenn eine Gruppe 30 Konzerte pro Jahr überschreitet, kann sie andere Dingen planen, die Fans beginnen, auf der Facebook-Seite anzukommen und es ist möglich, ambitioniertere Produkte anzugehen.

Hinsichtlich des Musikstils: Ja, jeder Stil hat seine Methodik. Wir können sehen, dass der Rap einfacher die CD überspringt, um Musik ausschließlich über Streaming-Dienste anzubieten, und Merchandising sich gut verkauft. Eine Metal-Gruppe wird sich eher auf das physische Produkt beschränken, insbesondere auf LPs und T-Shirts. Eine Chanson-Gruppe wird für ihren Teil eine CD herausbringen, da sie mehr Möglichkeiten haben wird, live zu spielen und daher ein solches Produkt einfach verkaufen kann.

Schließlich muss jede Band nach seinen Möglichkeiten handeln, ohne dabei zu vergessen, dass es keine absolute Regel gibt und das, was ihre Vorgehensweise bei den Fans interessant macht, ist immer die Überraschung!

6. Wie verwaltet man seine Lagerbestände?

Bei kleinen Bands wird es oft so gemacht, dass es ein Gruppenmitglied bei sich übernimmt. Das kann manchmal Organisationsprobleme verursachen, aber man sollte abwarten bis ein bestimmtes Volumen erreicht ist, bevor man die Logistik auslagert, denn das bleibt nach wie vor kostenintensiv.
Sagen wir, man erreicht einen täglichen Durchlauf bei der Post, um seine Pakete zu verschicken, dann sollte man darüber nachdenken und eine professionelle Lösung finden.

7. Was sind die nächsten Schritte für ConfliktArts?

Was uns betrifft, werden wir weiterhin selbstproduzierende Bands entsprechend ihrer Bedürfnisse unterstützen. Eine maximale Orientierung an ihren Problemstellungen und gleichzeitig eine Anpassung an die Entwicklungen des Marktes. Das ist nicht leicht, denn es gibt hier unterschiedliche Geschwindigkeiten. Was bestimmte Bands vorleben, kann überhaupt nicht zu anderen Musikern passen, die sich in einem anderen Entwicklungsstadium befinden.

Junge Bands und Musiker müssen spielen, sympathische Bars finden, wo sie mit einer guten Lautsprecheranlage positiv aufgenommen werden und nach und nach lernen, sich zu professionalisieren. Wir begleiten sie dann in diesem Sinne.

Um mehr über ConfliktArts zu erfahren, gehe auf www.confliktarts.com

Der Verband unabhängiger Musikunternehmen e.V. (VUT) stellt sich vor

Als unabhängiger Musiker oder als Betreiber eines unabhägnigen Musikunternehmens bist du bestimmt schon über den Namen VUT gestolpert. Warum die Arbeit vom VUT für euch wichtig ist und welche Vorteile der Verband für euch bereithält, erfahrt ihr im folgendem Profil.

Die Mission

Wir geben den kleinen und mittelständischen unabhängigen Musikunternehmen Deutschlands eine Stimme und setzen uns dafür ein, dass die kulturelle Vielfalt, zu der vor allem unabhängige Musikunternehmen beitragen, stärker wahrgenommen wird und eine größere Wertschätzung erfährt. Unsere Mitglieder verstehen sich als Partner der Künstler_innen, fördern aufstrebende Talente und setzen auf eine langfristige Beziehung mit ihnen. Als Verband verfolgen wir das Ziel, faire Wettbewerbsbedingungen und Marktzugang für alle Musikunternehmen– unabhängig von ihrer Größe – zu erreichen. Kurz gefasst lautet unser Auftrag: Act United – Stay Independent.

Über den VUT

Der Verband unabhängiger Musikunternehmen e.V. (VUT) vertritt die Interessen der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) der deutschen Musikwirtschaft. Zu seinen Mitgliedern zählen rund 1.300 Labels, Verlage, Vertriebe, Produzent_innen sowie Künstler_innen, die sich selbst vermarkten. Insgesamt stehen unabhängige Musikunternehmen für einen Marktanteil von über 35 Prozent der genutzten Musikaufnahmen. In Bezug auf die gesamte Musikwirtschaft Deutschlands[1] werden knapp 60 Prozent der Umsätze[2] von unabhängigen Musikunternehmen erzielt. Kennzeichnend für unsere Mitgliedsunternehmen sind die partnerschaftliche Beziehung zu ihren Künstler_innen und ihre Innovationsbereitschaft.

Als Verband engagiert sich der VUT auf deutscher, europäischer und internationaler Ebene für die Interessen der unabhängigen Musikwirtschaft, deren Kern die Musiker_innen und Autor_innen bilden. Als Dienstleister bietet der VUT seinen Mitgliedern ein breites Spektrum an Beratungs-, Informations- und Serviceleistungen. Dazu zählen unter anderem die Mitglieder- und Rechtsberatung, Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen, der Abschluss von Rahmenverträgen sowie regelmäßige Branchennewsletter.

Darüber hinaus leistet der VUT durch seine praxisbezogene Beratung einen Beitrag dazu, den Nachwuchs der Musikwirtschaft auf dem Weg in die Musikwirtschaftswelt zu begleiten und zu fördern.

Der Verband verleiht jährlich die VIA! VUT Indie Awards, die ersten und einzigen Kritikerpreise der unabhängigen Musikbranche, um herausragende Talente zu ehren und die kulturelle Vielfalt der kleinen und mittleren Musikunternehmen zu präsentieren. Des Weiteren finden seit 2013 regelmäßig die VUT Indie Days, Deutschlands größte Plattform für Recorded Music, statt. Sie sind der zentrale Treffpunkt für unabhängige Unternehmen aus dem In- und Ausland und ihre Künstler_innen.

Die Ziele

  • Wir setzen uns für die Wertschätzung von Musik an sich und insbesondere für die Anerkennung des Beitrags der kleinen und mittleren Musikunternehmen zu einer vielfältigen Kulturlandschaft und zur interkulturellen Arbeit ein.
  • Wir arbeiten an der Verbesserung der rechtlichen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen zugunsten der kleinen und mittleren Musikunternehmen, damit diese weiterhin in den Nachwuchsaufbau und langfristig in Künstler_innen investieren können. Im Fokus unserer Arbeit steht, den KMU der Musikwirtschaft einen besseren Marktzugang und faire Wettbewerbsbedingungen zu verschaffen.
  • Das Urheberrecht ist sowohl das Arbeitsrecht der Künstler_innen als auch Geschäftsgrundlage für unsere Mitglieder, darum spielt es eine zentrale Rolle für uns.
  • Wir setzen uns für eine faire Bezahlung und soziale Arbeitsbedingungen von Künstler_innen und in der Musikbranche Tätigen ein.
  • Wir vermitteln Wissen rund um die Musikwirtschaft und finden für unsere Mitglieder praxisnahe Lösungen, die sich an ihrer Arbeits- und Lebensrealität orientieren. Wir verfolgen einen „Bottom-up-Ansatz“, das heißt unsere Leistungen sollen zunächst dem kleinsten VUT-Mitglied zugutekommen. Zudem unterstützen wir die internationale Vernetzung unserer Mitglieder.
  • Wir geben den kleinen und mittleren Musikunternehmen eine Stimme, vertreten ihre Interessen und sind die Schnittstelle zwischen Musikwirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft. Gleichzeitig sind wir Ansprechpartner für alle Themen rund um die Musikwirtschaft.

[1] Der Monitoringbericht 2013 zählt folgende Wirtschaftszweige zur Musikwirtschaft: „Selbständige Musiker/-innen etc.; Musik-/Tanzensembles; Tonstudios etc.; Tonträgerverlage; Musikverlage; Theater-/Konzertveranstalter; Private Musical-/Theaterhäuser; Konzerthäuser etc.; Erbringung von Dienstleistungen für die darstellende Kunst; Einzelhandel mit Musikinstrumenten etc.; Einzelhandel mit bespielten Tonträgern etc.; Herstellung von Musikinstrumenten“. Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Hrsg.). Monitoring zu ausgewählten wirtschaftlichen Eckdaten der Kultur- und Kreativwirtschaft 2013 (Langfassung) (November 2014), S. 149, Tabelle 7.13, Online: http://www.kultur-kreativ-wirtschaft.de/KuK/Redaktion/PDF/monitoring-wirtschaftliche-eckdaten-kuk-2013-langfassung,property=pdf,bereich=kuk,sprache=de,rwb=true.pdf

[2] Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Hrsg.). Monitoring zu ausgewählten wirtschaftlichen Eckdaten der Kultur- und Kreativwirtschaft 2013 (Langfassung) (November 2014), S. 153, Tabelle 7.15, Online: http://www.kultur-kreativ-wirtschaft.de/KuK/Redaktion/PDF/monitoring-wirtschaftliche-eckdaten-kuk-2013-langfassung,property=pdf,bereich=kuk,sprache=de,rwb=true.pdf

TUNECORE ZEIGT GESICHT!

Zusammen mit unseren Partnern und Freunden bieten wir euch die Möglichkeit, mehr über TuneCore, das Team unsere Partner und dem digitalen Musikmarkt zu erfahren.

Wir freuen uns, den Start unserer ersten TuneCore Tour mit den Namen: „TuneCore zeigt Gesicht“ vorstellen zu können. Zusammen mit Partnern und Freunden (u.a. VUT; Believe Digital; sofasession; Die Wellenschmiede) haben wir uns das Ziel gesetzt, so viele Künstler wie möglich in den eigenen Städten zu treffen und uns gemeinsam mit ihnen auszutauschen.

Im Zuge dessen, starten wir mit unserer „TuneCore zeigt Gesicht“ Tour in folgenden Städten: Hamburg (17.03.2017) -> Düsseldorf (23.03.2017) -> Wien (31.03.2017). Und hoffen auch danach, in anderen Städten zu Workshops und persönlichen Treffen einladen zu können.

Warum machen wir das? Weil wir uns mit euch hinsetzen möchten und mehr über eure Fragen und Bedürfnisse zum Thema „Digital Distribution“ erfahren wollen.

(Du kommst nicht aus Hamburg, Düsseldorf oder Wien? Dann schreibe uns in den Kommentaren in welcher Stadt wir als nächstes Halt machen sollen!)


WIEN

Datum: 31.03.2017

Start: 16:00 Uhr – ca. 21:00 Uhr

Info: Snack + Getränke + Goody Bag

Die Experten, Partner und Freunde Wien

Für TuneCore Deutschland: Stine Mühle, Brand Managerin. Der digitale Musikmarkt im Überblick und wie unabhängige Künstler durch Services wie TuneCore die eigene Karriere steuern können.

Maximilian Kamenar (Co-Founder Masterlizer), Ronny Steibl (Co-Founder Global Rockstar) und Patrik Lechner, Musiker, Audio DSP Designer und Lektord Lektor: Soundoptimierung und Mastering in der Musikproduktion von heute.

Für sofasession: Helmut Herglotz. Onlinetechnologien für Musikkollaborationen. Beispiele aus der Praxis für sofasession.

Die kostenlose Anmeldung erfolgt über Eventbrite: Beachte bitte, dass wir nur begrenzte Kapazitäten haben. Daher können wir nur Anmeldungen über Eventbrite berücksichtigen.


DÜSSELDORF

Datum: 23.03.2017

Start: 16:00 Uhr – ca. 21:00 Uhr

Info: Snack + Getränke + Goody Bag

Die Experten, Partner und Freunde in Düsseldorf

Für TuneCore Deutschland: Stine Mühle, Brand Managerin. Stine wird euch mehr über den digitalen Musikmarkt erzählen und euch die verschiedenen Möglichkeiten beim digitalen Vertrieb vorstellen.

Das Team vom VUT: Frank Kühl (VUT-West-Regionalgruppensprecherrat); Henry Storch (VUT-West-Regionalgruppensprecherrat); Ina Schulz (VUT-West Öffentlichkeitsarbeit & Mitgliederbetreuung)

Der VUT West stellt sich vor: Der Verband unabhängiger Musikunternehmen VUT ist die Interessenvertretung der deutschen Kreativwirtschaft im Bereich Musik. Zu seinen Mitgliedern zählen rund 1.200 Labels, Verleger, Produzenten und Vertriebe, die mehr als 50 Prozent der Neuveröffentlichungen auf dem deutschen Musikmarkt repräsentieren. Mehr Infos findet ihr hier.

Die kostenlose Anmeldung erfolgt über Eventbrite: Beachte bitte, dass wir nur begrenzte Kapazitäten haben. Daher können wir nur Anmeldungen über Eventbrite berücksichtigen.


BEREITS STATTGEFUNDEN: HAMBURG

Datum: 17.03.2017

Die Experten, Partner und Freunde in Hamburg

Für TuneCore Deutschland: Stine Mühle, Brand Managerin. Stine wird euch mehr über den digitalen Musikmarkt erzählen und euch die verschiedenen Möglichkeiten beim digitalen Vertrieb vorstellen. Unterstützt wird sie dabei von einem TuneCore Künstler.

Für Believe Digital: Head of Video. Das Video-Team von Believe Digital erzählt euch mehr über die Möglichkeiten bei YouTube. Was es mit der YouTube Monetarisierung auf sich hat und wie ihr mehr Geld mit YouTube verdienen könnt.

Für die Wellenschmiede. Timo Höcke: Timo Höcke ist Inhaber des Recording Studios „Die Wellenschmiede“ und wird euch eure Fragen rund um eure Aufnahmen und geplanten Produktionen beantworten.


Du hast Fragen zur Tour? Wir helfen dir unter: germany@tunecore.com gerne weiter.

 

KissKissBankBank – Crowdfunding einmal anders!

[Hinweis: Dieser Blogbeitrag wurde von Stine Mühle (TuneCore Brand Manager Deutschland) geschrieben.]

TuneCore Deutschland möchte euch auch in 2017 über neue Partner und Kooperationen auf dem Laufenden halten. Dazu werden wir in regelmäßigen Abständen Profile und News von unseren Partnern veröffentlichen, die für euch bei euren Karriereschritten von Bedeutung sein können. Mit dabei ist unser Partner KissKissBankBank.

kkbbblog

KissKissBankBank & Co wurde Ende 2009 von drei Fans der Indie-Kultur gegründet, mit dem Ziel, dass Kreative die Macht über ihre eigenen Projekte und Finanzen behalten. Die „Reward-Based-Crowdfunding“ Plattform KissKissBankBank widmet sich der Kreativität und Innovation! Die Mission: Einen alternativen Raum zu schaffen, wo unabhängiges Schaffen und Kreativität gefördert werden und kreative Menschen die Möglichkeit bekommen, Gelder für ihre Projekte zu sammeln ohne dabei die eigenen Rechte zu verlieren.

KissKissBankBank & Musik    

Der Service half bereits mehr als 25.000 mutigen Künstlern aus allen kreativen Bereichen, eine Finanzierung und ihr jeweiliges Publikum zu finden.

MUSIK SPIELT DABEI EINE BESONDERE ROLLE: Nur die wenigen wissen, dass KissKissBankBank ursprünglich als eine Crowdfunding-Plattform für Musikprojekte konzipiert war! Bis Heute ist Musik die größte und populärste Kategorie:  Ca. 2500 Musiker sammelten bereits knapp 10 Millionen Euro ein, um Ihre kreative Ideen in Realität zu verwandeln. Alle Zahlen und Statistiken zu den Erfolgsquoten findet ihr hier. 

TuneCore Künstler haben bei ihrem nächsten Projekt mit KissKissBankBank die einmalige Möglichkeit, 20% Rabatt auf die KissKissBankBank Gebühr zu erhalten. Zusätzlich wirst du von den erfahrenen Mitarbeitern von KissKissBankBank persönlich betreut.

TuneCore Spotlight: Diese Künstler sollte man mal gehört haben

[Hinweis: Dieser Blogbeitrag wurde von Stine Mühle (TuneCore Brand Manager Deutschland) geschrieben.]

 

Wie auch im letzten Jahr, wollen wir euch ein paar Künstler aus unserer TuneCore Community vorstellen. Zufällig ausgewählt, sind sie es wert gehört zu werden.

                                                                                                                                               

Small Fires – One Beautiful Mess (VÖ Datum 27.01.2017)

smallfires

Amazon

Small Fires haben sich dem Understatement verschrieben. Mit wenigen Mitteln erschafft das deutsch-britische Trio eine atmosphärische Mischung aus Indie-Pop und Elektronik. Über den pulsierenden Rhythmen und warmen Synthesizer Bässen schwebt ein in Hall und Echos getränkter Gitarrensound. Hier und da blitzen elektronische Beats und Klangteppiche auf. Es geht um Melodien und um Sounds. Zusammen mit den erzählerischen Texten des britischen Sängers und Drummers entstehen kleine, große Songs. Small is beautiful. 

Liad Fer – Growing Old (VÖ Datum 12.02.2017)

liad fer

Amazon

Musik aus Momenten der Erinnerungen. Zeitlose Worte mit einer Stimme so klar und voller Leben. Eine Stimme, die auf dem Weg von einem Ort zum anderen eine Pause zwischen dem Hier und dem Dort, die hoch oben aufsteigt und die Herzen der Berliner Straße erreicht.

Black Nail Cabaret – Dichromat (VÖ Datum 19.01.2016)

blacknail

Website

Black Nail Cabaret ist ein derzeit in London ansässiges Pop-Noir-Duo, ursprünglich aus Ungarn stammend. Die Gruppe besteht aus Emese Arvai-Illes (Gesang) und Krisztian Arvai (Keyboards). Die Band begann ursprünglich mit Sophie Tarr (Keyboards), die die Band im Jahr 2016 verließ, um ihr eigenes Musikprojekt zu verfolgen. 

Popwal – Nur ein Wort (VÖ Datum 17.01.2016)

popwal

iTunes

Popwal besteht aus sechs jungen Bandmitgliedern, die es verstehen die Bühne zu rocken und das Publikum mitzureißen. Der eigene Gesang macht ihre Musik besonders. Neben der Single „Nur ein Wort“ haben unsere Freunde aus Österreich auch noch die Single „ohne Farbe“ veröffentlicht.  

Föftemöller – Sense of Place (VÖ Datum 09.01.2017)

 foftemoller

iTunes

Föftemöller ist ein Musikprojekt, das 2013 von Johannes Lang in Regensburg gegründet wurde. Die Musik lässt sich grob dem Alternative bzw. Indiepop/-rock zuordnen.

gigflip – Ein TuneCore Deutschland Partner stellt sich vor

TuneCore Deutschland möchte euch auch in 2017 über neue Partner und Kooperationen auf dem Laufenden halten. Dazu werden wir in regelmäßigen Abständen Profile und News von unseren Partnern veröffentlichen, die für euch bei euren Karriereschritten von Bedeutung sein können. Den Anfang macht unser Partner gigflip.

Was ist gigflip? Und was bieten sie an?

gigflip ermöglicht es Bands und Acts sowie ihren Managements die Live-Nachfrage ihrer weltweiten Social Media Fanbase einfach und kostenlos zu sammeln und in Echtzeit zu erfassen, um erfolgreiche und aufregende Live-Veranstaltungen, von einzelnen Konzerten bis hin zu ganzen Touren, ohne Risiko zu starten.

Mit unserer ausgereiften und bewährten Voting- und -Direct-to-fan Ticketing Technologie war es für Indie-Musiker noch nie so einfach, ihre weltweite Social Media Fanbase und zahlende Kunden für erfolgreiche Live-Events zu verwandeln.

Mit den unverbindlichen und vorab gesammelten Live-Requests der Social Media Follower sind wir in der Lage, die Ticket Sales mit einer 90%igen Genauigkeit vorherzubestimmen. Künstler, Booker und Managements entdecken die Städte mit den größten Ticketing-Potenzialen und haben so eine verbesserte Verhandlungspositionen gegenüber Promotern, mit denen sie bisher noch nicht gearbeitet haben und können signifikant mehr Bookings erzielen.

Sobald die Tour bestätigt wurde, verkaufen Künstler und Managements mit gigflip signifikant mehr Tickets direct-to-fan. 

Was bedeutet die Zusammenarbeit mit TuneCore für euch?

TuneCore ist für uns der perfekte Distrubutionspartner, weil DIY-Künstler samt ihrer Bedürfnisse nach schöpferischer Freiheit und einer gerechten Entlohnung voll in den Vordergrund gestellt werden. Für Indie-Artists und ihre Managements bieten TuneCore und gigflip so die optimale Symbiose, um Künstler von ihrem ersten Release bis hin zur Planung der ersten erfolgreichen Konzerte  zu unterstützen.

Werde jetzt Teil der gigflip-Familie und fordere hier dein offizielles Künstler-Profil an.

 gigflip1

Facebook: @gigflip

Instagram: @gigflip

Twitter: @gigflip

Snapchhat: @gigflip

TuneCore arbeitet jetzt auch mit Pandora zusammen

TuneCore freut sich, die offizielle Zusammenarbeit mit dem Internet Radio Powerhouse Pandora bekanntzugeben!

Pandora ist bereits für Musikliebhaber in den Vereinigten Staaten, Neuseeland und Australien als revolutionäre Quelle für Musikentdeckung bekannt und bietet sorgfältig kuratierte Radiosender, basierend auf den von den Nutzern gewünschten Künstlern, an.

Nun wurde auch die brandneue Pandora Plus Plattform eingeführt – ein nicht-interaktiver, werbefreier Abo-Dienst (d. h. Pandora wählt die Musik aus, die als nächstes gespielt wird). Integriert sind auch Funktionen wie wie Wiedergabe, Überspringen mehrerer Titel und Offline-Zugriff auf den Sender.

Unabhängige Künstler aller Stilrichtungen haben sich den Zugriff auf Pandora seit Jahren von TuneCore gewünscht und wir sind begeistert, ihre Musik jetzt auf dem Markt anbieten zu können, in der Hoffnung, dass sie die 78+ Millionen Nutzer des Internet Radio Services erreichen.

Dabei müssen die Künstler nur beachten, dass zwar alle Veröffentlichungen an Pandora gesendet werden können, der Service aber letztendlich eine Prüfung übernimmt, welche Titel er kuratieren möchte. Wie die Übermittlung funktioniert, erfährst du hier

Wie kann ich meine Musik an Pandora übermitteln, wenn ich ein neuer TuneCore Künstler bin?

Es ist ganz einfach – so bald deine Veröffentlichung für den Vertrieb bereit ist, klicke bei der Auswahl der Stores und Plattformen auf Pandora und „Opt-In“. Deine Musik wird dann auch zur Prüfung an Pandora gesendet.

Ich habe bereits eine Veröffentlichung(en) über TuneCore vertrieben – wie kann ich sie an Pandora übermitteln?

Um deine zuvor bei TuneCore vertriebenen Veröffentlichungen an Pandora zu senden, musst du dich nur auf TuneCore mit deinem TuneCore Account anmelden und deinen Warenkorb aufrufen. Deine Veröffentlichung(en) wurden bereits in den Warenkorb für “Pandora Store-Hinzufügen” gelegt und du musst jetzt nur noch die Kaufabwicklung abschließen (wenn du bereits den Store Automator hast ist keine Kaufabwicklung erforderlich)!

Du hast noch weitere Fragen? Erfahren hier mehr über Pandora Plus oder wende dich an unser erstklassiges Künstler-Support-Team.

So findest du die richtige Konzertlocation für dich, eure Band oder deine Künstler

[Hinweis: Dieser Beitrag ist ursprünglich bei unserem Partner Backstage Pro erschienen und wurde vom Redakteur Nadja Thomson geschrieben.]

Konzertlocations sind ebenso vielfältig wie die Künstler, die auf ihren Bühnen spielen. Den passenden Veranstaltungsort zu finden kann so manche Tücke bereit halten. Wir fassen einige Ideen und Möglichkeiten für Künstleragenten oder Eventmanager zusammen.

Backstage PRO Locationguide

Du willst nicht lange lesen, sondern direkt nach Locations stöbern? Das kannst du hier – aber denke daran, dass es wichtig ist, sich bei den „richtigen“ Clubs und anderen Locations zu bewerben, sonst sind die Erfolgsaussichten gering.

Gerade um kleinere Locations oder Geheimtipps zu finden, bedarf es oft der intensiven Suche. Daher kann es sich zum Beispiel durchaus lohnen, die Archive und Tourpläne anderer, vergleichbarer Künstler zu durchforsten.

Im Locationguide bei Backstage PRO kannst du zum Beispiel checken, welche Bands bereits in eurem Wunschclub gespielt haben, die euch ähnlich sind (Genre, Karrierestufe, …). Ebenso kannst du deren Feedback zur Location lesen und weiter recherchieren, wo sie sonst noch gespielt haben.

Wo und wie kann man suchen?

Bevor wir speziellere Aspekte betrachten, sind zunächst ein paar Grundlagen zu schaffen. Immerhin gibt es eine Fülle an räumlichen Möglichkeiten, die vielleicht nicht jedem so bewusst ist: Von zweckmäßigen Veranstaltungshäusern wie Konzertsälen und Open-Air-Bühnen bis hin zu zweckfremden Institutionen wie Kirchen gibt es quasi alle Konstellationen.

  • In Kneipen oder Restaurants gibt es oft bühnenartige, leicht erhöhte Raumteile, der eigentliche Zweck der Lokalität ist aber die Verköstigung der Gäste.
  • Größere Firmen haben oft extra Säle für Firmenveranstaltungen, deren technische Ausstattung aber auch geprüft werden sollte.

Wie oben erwähnt sollte man auch in solchen Fällen überlegen, ob die Locationplanung zur Veranstaltungsart passt. Eine kleine, zuschauernahe Soiree benötigt natürlich weniger Technik und eine kleinere Bühne als ein volles Konzert mit Bühnenprogramm.

So weit, so gut, aber wo findet man passende Locations, gerade dann, wenn man nicht in der eigenen Heimatstadt sucht? Unser Livelocationsverzeichnis haben wir dir bereits empfohlen. Es stellt neben den bereits erwähnten Infos auch noch Angaben zu vorhandener Technik, den nächsten (somit belegten) Terminen und mehr zur Verfügung. Wir wissen, dass es nur wenige vergleichbare Datenbanken für andere Länder gibt. Doch auch manche Zeitungen, Wochenblätter und Stadtmagazine führen ab und an zumindest eine Liste oder Adressverzeichnisse von regional relevanten Spielorten für Kultuveranstaltungen.

Credit: MKB
Credit: MKB

Erste Schritte

Eine der ersten Überlegungen, die noch vor der eigentlichen Suche angestellt werden sollten, ist die Größe der Location:

Die Größe ist abhängig davon, wie viele Besucher zu erwarten sind, was wiederum damit zusammenhängt, wie bekannt man in der angepeilten Region ist. Wenn die Band noch nie in der Nähe war und keinen großen Namen hat, sei ehrlich zu dir selbst und rechne zunächst mit kleineren Zuschauerzahlen. Allerdings kannst du auch mit einem unbekannten 20-Mann-Orchester nicht auf jeder Bühne spielen, also sollte auch die benötigte Bühnengröße in die Überlegungen zur Locationsgröße einbezogen werden.

Ebenso solltest du als fürs Booking verantwortliches Bandmitglied, DIY-Musiker, Künstleragent oder –manager eine Zielgruppe ins Auge fassen, bzw. dir bewusst sein, wer zu einem Konzert von dir oder deiner Künstler kommen wird.

Dabei hilft im Notfall ein Blick ins Publikum vorheriger Konzerte. Denn die Location sollte nicht nur zur Veranstaltung passen, sondern auch zu den Zuschauern. Beispielsweise macht sich Klassik in Barocksälen und Kirchen gut, Punkrock eher weniger – und eine Horde pogender Punkrocker in einer Kirche ist ja dann doch etwas unpassend (oder auch gerade nicht, das müsst ihr für eure Situation auch alles individuell beantworten).

Eine Frage der Technik

Wenn eine Location in den groben Zügen passt, geht’s an die Feinheiten. Eine davon kann sich mitunter als recht tückisch erweisen, die Technik.

Dabei hat es der gut vorbereitete Künstler oder Eventmanager deutlich leichter, da er oder sie bereits im Vorfeld weiß oder sich erkundigt hat, was genau die Musiker vor Ort brauchen. Und damit ist hier nicht die laienhafte Idee gemeint, dass Sänger irgendeine Art von Mikrophon brauchen, sondern vielmehr das Wissen, was speziell an Bühnentechnik vorhanden sein muss.

Bei vielen Performances sind die Künstler beispielsweise in Bewegung, Kabelmikrophone sind da eher unpraktisch. Auch ist nicht jedes Mikrophon und nicht jeder Verstärker mit jedem Mischpult kompatibel – die Tontechnik lässt sich also nicht zusammenwürfeln. Ebenso verhält es sich mit der Lichttechnik. Und auch gut ausgebildete Techniker, die hinter den Kulissen für perfekte Sound- und Lichteinstellungen sorgen, sind bei für gelungene Vorstellungen unverzichtbar.

Konkrete Fragen, die beantwortet werde müssen, sind:

  • Was ist vorhanden?
  • Bringen wir Technik(er) mit, gibt es Fachpersonal vor Ort oder muss dazugemietet werden?
  • Wenn dazugemietet wird, was ist dafür an Budget vorhanden?
  • Wenn wir selbst Technik mitbringen, wer baut auf und ab?
  • Und, ganz besonders wichtig, wann und mit wem ist Sound- und Lichtcheck?

In größeren, zweckmäßigen Locations (Opernhaus, Konzerthalle) ist oft alles vorhanden, in verschiedener Ausführung und passender Qualität, während in zweckfremden Veranstaltungsorten (Restaurant, Privatfeier) oft detailgenau nachgesehen und ergänzt werden muss.

Künstlerfreundliche Locations

Ist die Techniksituation geklärt, geht’s mit den Bedürfnissen der Künstler selbst weiter, denn auch für sie ist nicht jede Location gleich gut:

  • Wenn Technik mitgebracht wird, muss eine passende Parkmöglichkeit für das Frachtfahrzeug vorhanden sein.
  • Auch die Musiker selbst möchten nicht mit ÖPNV oder zu Fuß ewig weit von der Unterkunft zum Veranstaltungsort oder umgekehrt gondeln, brauchen also auch einen locationnahen Parkplatz, wenn sie selbst mit PKW unterwegs sind.
  • Ebenso benötigt wird idealerweise einen Rückzugsort im Veranstaltungshaus, bei dem die Künstler nicht durch den Zuschauerraum müssen. Der klassische Backstagebereich also, in dem auch das Catering stattfindet und für die Zuschauer unzugängliche Waschräume liegen.
  • Dass ein Restaurant oder eine Kneipe nicht über einen ausgewachsenen Backstage-Bereich verfügt ist natürlich selbstverständlich, aber dort ist die Atmosphäre durch die räumliche Nähe sowieso eine andere.
  • Auch eine eventueller Merchandisestand und eine Abendkasse entfallen bei letzteren Locations oft, ihre Errichtung sollte aber wenn möglich berücksichtigt werden – Werbung ist immer nützlich.
  • In diesem Zusammenhang gilt es auch zu klären, wer Merchandise und Abendkasse betreut und ob dabei Extrakosten entstehen.

Ärgernisse vermeiden

Sind Location und Termin gefunden, sind noch ein paar Rahmenbedingungen zu klären.

  • Wenn du selbst in der Veranstalterrolle auftrittst, sei dir deines Budgets bewusst. Manchmal sind tolle Locations einfach zu teuer, vor allem wenn zur Raummiete noch Zusatzkosten durch Extrabestuhlung, Nebenkosten oder Bindung an den Service des Hauses kommen.
  • Als Musiker, Künstleragent oder –manager solltest du auch in Erfahrung bringen, ob andere Veranstaltungen die Zuschauer fernhalten könnten. Ein wichtiges Fußballspiel könnte die Zuschauer eher vor dem heimischen Fernseher fesseln und auch deinem Konzert ähnliche Veranstaltungen kurz vor oder nach deinem geplanten Event können ein Grund sein, dass die Besucherzahlen unerfreulich niedrig bleiben. In diesem Fall solltest du dir gut überlegen, welches Risiko du eingehen kannst und willst.
  • Ein weiterer Punkt ist, ob die Location barrierefrei ist. Denn wenn der barrierefreie Eingang nicht dem Haupteingang entspricht oder er ganz fehlt, sollte das für potentielle Konzertbesucher auch so kommuniziert werden, spätestens beim Ticketkauf.
  • Des Weiteren sollte die Parksituation für Besucher geklärt werden. Das bedeutet nicht, Parkplätze zu finden oder zu empfehlen, sondern nur im Fall deutlich unzureichender Parkmöglichkeiten darauf hinzuweisen.

Punkte wie Barrierefreiheit und Besucherparken haben natürlich nicht direkt mit deiner Planung und den Künstlern zu tun, sprechen aber für gute Vorbereitung, vermeiden genervte oder verspätete Konzertbesucher und wirken äußerst professionell.

Eindrücke sammeln, Meinungen und Bewertung lesen

Letztlich lassen sich die meisten Probleme von vorne herein verhindern, wenn du die Location anschaust, bevor du dich entscheidest. Vor Ort kannst du einen richtigen Eindruck erhalten, vor allem da jede Räumlichkeit anders ist. Natürlich kannst du nicht hunderte Kilometer durch die Weltgeschichte fahren nur um zehn Minuten eine potentielle Location auszukundschaften, aber wenn es im Rahmen ist, nimm dir die Zeit.

Wenn nicht, versuche dir durch Bilder, Videos und Nachfragen ein möglichst gutes Bild zu machen. Im Locationguide solltest du auf jeden Fall lesen, was jene Bands und Solokünstler schreiben, die bereits dort aufgetreten sind, und nachschauen, welche Bewertung der Laden bisher erhalten hat.

Die Suche nach einer geeigneten Location kann tückisch sein. Aber wenn du weißt, was du willst und wo du (bzw. deine Künstler) zur Not Abstriche machen kannst, lässt sich eigentlich immer etwas Passendes finden. Denn das ist schlussendlich der Knackpunkt: dass Künstler, Location und Publikum zusammenpassen.


Nadja Thomsen ist Autorin bei Backstage PRO. Das „Profinetzwerk für die Musikszene“ verbindet aktive Bands und Solokünstler mit professionellen Firmen und ihren hochwertigen Marken. Innovative Tools für Booking, Locationrecherche und Matchmaking sowie praxisnahe Inhalte und spannende Aktionen sind die Grundlage für ein ständig weiter wachsendes Netzwerk. Schon heute ist die Plattform Deutschlands angesagte B2B-Community für die Livemusik-Branche. Backstage PRO kooperiert beim Online-Vertrieb mit TuneCore.

TuneCore Closes Out Strong Year of International Growth With Launch of TuneCore Italy

Streaming Is On The Rise Across All International Markets

BROOKLYN, NEW YORK – December 13, 2016 – TuneCore, the leading digital music distribution and publishing administration service provider, caps off a strong year of sustained and international growth with the announcement today of TuneCore Italy – the service provider’s fourth launch in the European market and sixth international expansion. Since the company’s inception in 2006, TuneCore artists worldwide have earned more than $783 million collectively from over 43.8 billion downloads and streams. As the only major global distribution service with a dedicated Italian offering, Tunecore.it features local content in the native language that caters to the Italian independent artist community.

As part of its continued commitment to support independent artists around the world, in 2016 TuneCore launched three international sites including TuneCore Germany (April 2016), TuneCore France (October 2016) and now, TuneCore Italy (December 2016).

TuneCore’s global expansion efforts have led to an overall increase in its year-to-date international customer base. Further, TuneCore’s local offerings in international markets have seen significant increases in customer growth, specifically in the France and Germany markets. TuneCore also identified Hip Hop and R&B/Soul as two of the fastest growing genres in each of its key international markets (U.S., Canada, UK, Australia, Germany and France). Additionally, TuneCore has seen the growing popularity of streaming reflected across its international markets, with a 340 percent year-over-year increase in streaming in Canada, as well as year-over-year increases in Australia (92 percent), Germany (71 percent) and the UK (67 percent). Streaming also continues to grow in the U.S., with a 65 percent year-over-year increase.

“As we head into 2017, global expansion is pivotal in furthering our mission to bring more music to more people worldwide, while continuing to establish TuneCore as a leader in the international digital music distribution market,” says Scott Ackerman, CEO at TuneCore. “Our global expansion into Italy – a market that previously lacked a dedicated local offering from a global distributor – is a natural fit as we continue to support our artists by giving them the local resources and tools they need to be successful.”

In addition to keeping 100 percent of their revenues, and retaining complete creative control and ownership of their music, Italian customers will have access to TuneCore’s robust portfolio of artist services, as well as local Italian partners such as Music Raiser and MusicOFF, and world-class customer service. TuneCore Italy artists can also opt to include their music in storefronts controlled by TuneCore’s extensive network of more than 150 digital partners across the globe, including iTunes, Spotify, Apple Music, Google Play and Amazon Music. In addition, TuneCore Italy customers will be able to take advantage of the company’s strategic partnership with Believe Digital. With an already existing office in Italy with more than 30 employees, Believe Digital will offer TuneCore Italy customers access to a variety of advanced artist services, such as international campaign management, trade and online digital marketing, video management and distribution, physical distribution and more.

With its expansion into Italy, TuneCore now offers local musicians in seven countries outside of the U.S. – UK, Australia, Canada, Japan, Germany, France, and Italy – the opportunity to collect revenue from streaming services, digital download stores, songwriter royalties, and sync licensing opportunities, all in their local currency.

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About TuneCore

TuneCore brings more music to more people, while helping musicians and songwriters increase money-earning opportunities and take charge of their own careers. The company has one of the highest artist revenue-generating music catalogs in the world, earning TuneCore Artists $783 million from over 43.8 billion downloads and streams since inception. TuneCore Music Distribution services help artists, labels and managers sell their music through iTunes, Apple Music, Spotify, Amazon Music, Google Play and other major download and streaming sites while retaining 100 percent of their sales revenue and rights for a low annual flat fee.

TuneCore Music Publishing Administration assists songwriters by administering their compositions through licensing, registration, world-wide royalty collections, and placement opportunities in film, TV, commercials, video games and more. The TuneCore Artist Services portal offers a suite of tools and services that enable artists to promote their craft, connect with fans, and get their music heard. TuneCore, part of Believe Digital Services, operates as an independent company and is headquartered in Brooklyn, NY with offices in Burbank, CA, Nashville, TN and Austin, TX, and global expansions in the UK, Australia, Japan, Canada, Germany and France. For additional information about TuneCore, please visit www.tunecore.com or https://youtu.be/TSjGACrJyiY.

Was wirklich wichtig ist, wenn ihr mehr Live-Gigs an Land ziehen wollt

[Hinweis: Dieser Beitrag ist ursprünglich bei unserem Partner Backstage Pro erschienen und wurde vom Redakteur Markus Biedermann geschrieben.]

 

Das Live-Geschäft boomt, hört man innerhalb der Branche immer wieder. Für so manchen aufstrebenden Act ohne größeren Deal im Rücken klingt diese Aussage aber wie der blanke Hohn. Wer selbst bereits in der Situation war, weiß warum: Die Aufgabe, an gute Gigs zu kommen, scheint fast unlösbar. Wer aber neben den Proben noch etwas mehr Zeit in seine Band oder sein Projekt zu investieren bereit ist, kann sich einige gute Grundvorraussetzungen für die Konzertakquise schaffen.

1. Zeig’ dich von deiner besten Seite

Dein Plan im Rahmen einer Konzertakquise ist ja, andere davon zu überzeugen, dich oder deine Band zu buchen.

Versetze dich deshalb kurz in die Lage des Gegenübers:

  • Welcher Umgang miteinander ist angemessen?
  • Was würdest du erwarten, wenn du der Angesprochene wärst?

Mindestens doch ein freundliches Auftreten und Informationen, die es ermöglichen, sich einen Eindruck vom möglichen Live-Act zu verschaffen.

Deshalb achte u.a. auf diese Punkte:

  • Ist deine Webseite auf dem aktuellsten Stand und finden sich dort Infos wie kommende Live-Termine, Stage Rider, Bio und aktuelles Pressematerial? Videos und Songs sind dort leicht aufrufbar, zum Beispiel über Youtube und Soundcloud eingebunden?
  • Welche sozialen Medien nutzt du und auf welche willst du bei der Booking-Arbeit verweisen? Achte auch hier darauf, dass euer Profil komplett und alles auf dem letzten Stand der Dinge ist.
  • Hast du bereits einElectronic Press Kit (EPK)? Möglicherweise ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um eines zu erstellen.
  • Wähle dein Fotomaterial mit Bedacht aus! Bilder sagen mehr als tausend Worte. Deine Bandfotos beschreiben die Musik, den Stil und dich selbst.
  • Spare dir allzu großesGelaber und Fehler in den Infotexten: Je aussagekräftiger und direkter du deine Band oder dein Projekt definierst, umso größer sind die Möglichkeiten.

2. Gehe systematisch ans Werk

Beantworte dir einige W-Fragen:

  • Wo willst du spielen?
  • Wer entscheidet dort übers Booking? Wie kommst du an den Kontakt?
  • Was sagst du deinem Ansprechpartner am Telefon oder welchen Wortlaut, welche Anhänge und welche Links sollte deine Akquise-Mail haben?
  • Wie sind die Konditionen, zu denen du dich engagieren lässt?
  • Wann könntest du dort überhaupt spielen?

Recherchiere die „richtigen“ Clubs gemäß deiner Kriterien:

Nutze den Locationguides und das Booking-Netzwerke, um nach den passenden Clubs und Auftrittsmöglichkeiten zu suchen

Tipps zum Locationguide und den richtigen Auswahlkriterien:

  • Welche Acts deiner Liga und deines Genres spielten dort auch schon?
  • Wie ist das Programm gestaltet, welche Eventformate werden veranstaltet, welche Konditionen gelten dort?
  • Welche Tage kommen in Frage?
  • Wer ist dein Kontakt?
  • Auf welche Ausschreibungen kann ich mich direkt bewerben?

Nur gut vorbereitet kannst du punkten:

Durch Online-Recherche hast du deinen Ansprechpartner nicht ermitteln können? Dann greife zum Hörer, rufe in der Location an und lass dir von den Mitarbeitern eine konkrete Auskunft geben. Schlage dich durch den Dschungel!

Manchmal erhältst du auf deine erste Anfrage hin nur die vage Bitte, eine Email mit allen Infos an eine bestimmte Adresse zu senden. Das ist immer noch besser als wenn du sofort eine Email quasi ins Nichts hinein an die allgemeine Adresse verschickst. Notiere dir in jedem Fall, mit wem du gesprochen hast, so dass du bei späteren Kontakten immer wieder Bezug auf dein Erstgespräch nehmen kannst!

Nutze die mühevolle Arbeit des Kontaktens und mache dir immer Notizen zu den Läden, Personen, Konditionen und dem weiteren Drumherum. Wenn man mehr und mehr Zeit ins Booking investiert, kann es ansonsten schnell unübersichtlich werden!

Sei beharrlich in deinen Aktivitäten:

Einmal anrufen oder einmal mailen und dann aufgeben ist nicht der Weg! Andere Bands rufen auch an und schicken ihre Mail. Manchmal läuft alles einfach nach dem Prinzip „zur richtigen Zeit den richtigen Typ gesprochen“, aber ganz oft lautet das Motto eben auch: „Den richtigen Typen richtig oft gesprochen“.

3. Arbeite an deinem Ruf als starker Live-Act

Klar, die gut bezahlten Gigs in renommierten Clubs und die geilsten Sommerfestivals sind dein Ziel. Dort wirst du dir mit deiner Anfrage aber erstmal eine blutige Nase holen, wenn du nicht untermauern kannst, dass es wirklich Gründe dafür gibt – und zwar gute Gründe! – dass man dich buchen soll.

Ein Grund kann sein, dass du irre viel Publikum ziehst oder einfach eine hammer Show ablieferst, die dem Publikum außergewöhnliches bietet. Alles schön und gut – aber eins ist klar: Wenn du das sagst und selbst anpreist ist es das eine, aber…

Richtige Überzeugungskraft hat vor allem die gute alte Mund-zu-Mund-Propaganda:

Spiele jeden Gig als sei es dein letzter und sorge durch deinen gesamten Auftritt vor, während und nach dem Gig dafür, dass du einen guten Eindruck als Mensch und Musiker hinterlässt.

Spiele auch kleine Gigs und unbezahlte Shows von Herzblut-Veranstaltern, wenn der Rahmen zu deinem Konzept passt. So sammelst du Erfahrung und knüpfst frische Kontakte zu engagierten Szeneköpfen. Entgegen allen sonstigen Träumereien ist es durchaus üblich, so vorzugehen.

Kümmere dich nicht nur um dich und deinen Auftritt, sondern stelle immer sicher, dass vom Thema Sound bis zum Merchandising-Stand alles rund läuft! Achtet auf euer Outfit, eure Ansagen und vermeidet gängige Fehler.

P.S.: Setze die richtigen Prioritäten und nimm die Sache in die Hand!

Wenn du diese drei Punkte beherzigst, bist du bestimmt schnell auf der richtigen Spur. Aber denke daran, dass du der Herausforderung „Booking“ auch die notwendige Priorität zuweisen musst:

Es kostet dich unter Umständen wirklich viel Zeit, bis du darin routiniert wirst und sich die Ergebnisse deiner Mühen zeigen. Vielleicht muss sogar mal eine Probe ausfallen… Aber an diesem Engagement führt kein Weg vorbei, wenn du das Booking in die eigenen Hände nehmen willst.


[Das „Profinetzwerk für die Musikszene“ verbindet aktive Bands und Solokünstler mit professionellen Firmen und ihren hochwertigen Marken. Innovative Tools für Booking, Locationrecherche und Matchmaking sowie praxisnahe Inhalte und spannende Aktionen sind die Grundlage für ein ständig weiter wachsendes Netzwerk. Schon heute ist die Plattform Deutschlands angesagte B2B-Community für die Livemusik Branche.]