Fehler die du bei deinem Cover unbedingt vermeiden solltest

Um deine Musik digital in den Stores zu vertreiben, gibt es ein paar Dinge, die du brauchst: Audiodateien, Metadaten (Albumtitel, Titel, Künstlernamen, Veröffentlichungsdatum etc.) und ein Cover Artwork. All diese genannten Komponenten müssen natürlich auch noch den Spezifikationen in den Stores entsprechen.

Daher wollen wir uns heute dem Cover-Artwork widmen und Dir dazu ein paar hilfreiche Tipps geben, damit bei den Stores nichts danebengehen kann.

Alle Fakten zum richtigen Format

Damit die Stores dein Cover Artwork akzeptieren können, muss es mehrere technische Kriterien erfüllen:

  • Dateiformat: JPG oder GIF
  • Format: perfektes Viereck
  • Größe: mindestens 1600 x 1600 Pixel
  • Farbe: Beste Qualität – RGB Farbmodus (dies beinhaltet auch Schwarz-Weiß-Bilder)
  • Amazon on Demand: Wenn du deine Musik auch auf den Amazon On Demand verkaufst, benötigst du für den Druck der physischen CDs eine Auflösung von 300 DPI.

Fehler die es zu vermeiden gilt

Wie schon erwähnt, haben die Stores bestimmte Vorgaben und Vorschriften für das Cover, die du unbedingt einhalten musst, damit deine Musik in den Stores verkauft werden kann. Die häufigsten Fehler und Irrtümer haben wir unten aufgeführt, damit du diese in deinem Cover vermeiden kannst.

  • Mail-Adressen, URLs / Webseiten, Kontaktdaten (dazu gehören auch Twitter URLs) und Preise
  • Sticker oder Kopie von einer existierenden physischen CD
  • Wörter wie: CD, DVD, Digital Exklusive, Disc dürfen nicht verwendet werden, da sie evtl. auf ein anderes Produkt hindeuten könnten
  • Abgeschnittene Texte oder Bilder
  • Namen der Stores und ihre Logos (z.B. iTunes + Logo)
  • Wörter, die die Zeitlichkeit ausdrücken, wie „neu“, „neueste Single“, „limitierte Edition“ oder „exklusive Veröffentlichung“

Auch wenn du das wahrscheinlich schon weißt, stell bitte sicher, dass das Bild nicht verschwommen ist. Wenn dein Cover einige der oben genannten Punkte beinhaltet, ist es leider sehr wahrscheinlich, dass die Stores dein Cover ablehnen. Das heißt, es gibt keine Freigabe für deine Veröffentlichung und deine Veröffentlichung wird nicht in den Läden erscheinen!

Spiel. Satz. Sieg.

Es ist wirklich wichtig, dass der Text auf deinem Cover auch mit deinem Künstlernamen und dem Albumtitel übereinstimmt.

Manchmal veröffentlichen Künstler eine Single-Auskoppelung aus einem zukünftigen noch nicht bestehenden Album. Da gilt es sicherzustellen, dass das spätere Cover natürlich auch mit dieser Auskoppelung übereinstimmt.

Heißt, wenn dein zukünftiges Album „Amnesie“ den Titel „Ich kann mich nicht erinnern“ enthält, muss der Titel für die Single natürlich „Ich kann mich nicht erinnern“ heißen, obwohl es eine Auskoppelung aus dem Album „Amnesie“ ist.

Hier ist was ich meine:

Stelle außerdem sicher, dass der Künstlername auf dem Cover mit dem Künstlernamen in den Metadaten übereinstimmt. Ein späteres hinzufügen und austauschen des Covers ist keine gute Idee. Außerdem darfst du natürlich keine Künstlernamen nennen, wenn diese nicht auch auf dem Produkt vertreten sind.

Dein Cover darf also: Song- oder Album Titel beinhalten, aber auch komplett frei von Text sein. Wenn du also die oben genannten Punkte beachtest, sollte es keine Probleme mit den Vorgaben der Stores geben und dein Cover inkl. aller anderen Daten sollte bald verfügbar sein.

Wenn Sie einige dieser Dinge in der Liste oben enthalten, werden die digitalen Läden wahrscheinlich ablehnen, Ihre Freigabe, und es ist schwer, Umsatz zu generieren, wenn Ihre Musik ist nicht in den Läden!

Du hast auch noch ein Booklet?

Du hast auch noch ein fertiges Booklet für deine Veröffentlichung? Nur iTunes akzeptiert digitale Booklets und auf Wunsch, können wir diese gerne für dich ausliefern. Allerdings muss dein Booklet alle iTunes Spezifikationen erfüllen

Hast du eine digitale Broschüre mit deinem Release? iTunes akzeptiert digitale Broschüren, und wir können sie für Sie anhängen, solange sie die Spezifikationen von iTunes erfüllen. Wie diese Spezifikationen aussehen, erfährst du hier.

Du hast kein eigenes Cover-Artwork?

Du hast noch keine eigene Grafik? Keine Sorge! Wir helfen dir da weiter. Wenn du nach der Anmeldung bei der Erstellung deiner Veröffentlichung bist, bietet TuneCore dir ein Tool, mit dem du ganz einfach ein eigenes Cover erstellen kannst.

Solltest Du Schwierigkeiten beim Upload deines Covers haben, hilft dir unser Support Team natürlich gerne weiter.

Jetzt bist du bereit, dein Cover und deine Veröffentlichung hochzuladen! Lege jetzt los.

TuneCore Präsentiert MusicBiz Madness 2017

[Hinweis: Dieser Blogbeitrag wurde von Stine Mühle (TuneCore Brand Manager Deutschland) geschrieben.]

Als diesjähriger Präsentator der MusicBiz Madness Konferenz freuen wir uns, Dir und allen TuneCore Künstlern diesen Branchentreff für unabhängige Musiker nicht nur wärmstens empfehlen zu können, sondern wir haben für Dich auch noch Sonderkonditionen ausgehandelt.

Doch worum geht es überhaupt? MusicBiz Madness ist seit 2013 die Musikbusiness Konferenz für selbstvermarktende Musiker. Erfahrene Branchenkenner und erfolgreiche Musiker geben dort ungeschönte Einblicke in ihre Erfahrungen und Marketingstrategien und teilen ohne Vorbehalte ihr Wissen mit Dir. Sie geben Dir also eine Anleitung zum Überleben als Musiker im Untergrund.

Daher kommt auch das diesjährige Motto „We Are The Underground“. Das Musikbusiness aus Sicht der Musiker, die tagtäglich um ihren Erfolg kämpfen und nach erprobten Anleitungen suchen, mehr aus sich und ihrer Musik zu machen.

Du erfährst, wie ein digitaler Musiker mit den heutigen Tools in weltweiten Studio- und Unterrichtsessions seinen Unterhalt bestreitet. Oder wie der Inhaber eines Indielabels seine Releases plant und vermarktet.

Ein chartnotierter Songwriter zeigt Dir, wie er sich in seinem Geschäftsbereich etabliert hat und wie er regelmäßig an neue Aufträge gelangt. Natürlich darf auch der Musiker wie Du und ich nicht fehlen, der beweist, dass es auch ohne großes Label funktioniert – vor allem aber wie…

Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Q&A mit einem ehemaligen Major Label A&R, der heute erfolgreich sein eigenes Label betreibt.

MusicBiz Madness findet am Sonntag, den 22. Oktober 2017 von 10.00 bis 17.00 Uhr in der Goethe Universität Frankfurt/Main statt.

TuneCore Künstler erhalten hier das Ticket zum Sonderpreis von EUR 75,00 (statt EUR 89,00): www.MusicBizMadness.de/tunecore

Hier kannst Du Dich über das gesamte Programm informieren: www.MusicBizMadness.de

SPH Bandcontest – Ein Musikwettbewerb für junge Bands und Musiker stellt sich vor

[Hinweis: Dieser Blogbeitrag wurde von Stine Mühle (TuneCore Brand Manager Deutschland) geschrieben.]

Der SPH Bandcontest findest jährlich in mehreren Auswahlrunden in ungefähr 70 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. Wir haben unseren Partner kurz zum Gespräch gebeten, um uns die folgenden 4 Fragen zu beantworten.

Was sagt ihr zu unserer gemeinsamen Zusammenarbeit?

Für unsere teilnehmenden Bands und Musiker ist die Zusammenarbeit mit TuneCore insofern von Vorteil, dass wir dank dieser Partnerschaft allen Teilnehmer einen Zugang zu einem flächendeckenden digitalen Vertrieb gewähren können. Gleichzeitig wissen wir, dass unsere Bands bei TuneCore, durch die hohe Transparenz in Bezug auf die generierten Einnahmen eines Künstlers, immer fair behandelt werden. Gerade Musiker, die bisher wenig Erfahrung mit der Onlineveröffentlichung von Songs haben, finden in TuneCore den richtigen Partner, der völlig unkompliziert dabei hilft, seine Songs Online zu stellen.

Welche Vorrausetzungen sollte man als Band / Künstler erfüllen um erfolgreich am SPH Bandcontest teilzunehmen?

Generell ist bei uns jede Band und jeder Künstler sehr gerne gesehen, da wir Musiker überall abholen wollen. Egal ob man Musik nur als Hobby betreibt, die Ambitionen hat, professionell Musik zu machen, oder dies eben schon tut. Genau diesen Leuten wollen wir eine Bühne geben und das unabhängig von Alter, Stilistik, oder Herkunft.

Bands die bei uns sehr weit gekommen sind, oder den SPH Bandcontest gewonnen haben, hatten die perfekte Balance zwischen der Fähigkeit, ein (fremdes) Publikum zu begeistern und musikalischem Können.

Wie kann sich SPH Bandcontest auf eine Musik-Karriere auswirken?

Der SPH kann sich für die Bands auf viele Wege auswirken. Für einige ist es der erste Auftritt in einer professionellen Umgebung oder vor größerem Publikum. Die Bands lernen sich zu koordinieren und sich selbst zu organisieren. Dinge wie die Tour-Planung, Soundcheck in einem professionellen Club oder auch der eigenständige Ticketverkauf sind für viele Bands Neuland. Wir bieten den Bands eine Plattform, diese Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln.

Neben dem wachsen an diesen Herausforderungen öffnet der SPH die Tür in die Musikwelt. Die Bands lernen sich untereinander kennen, knüpfen Connections und organisieren auch untereinander Konzerte. Außerdem sind auch immer wieder Leute von Labels oder Booking-Agenturen vor Ort die Ausschau nach talentierten Bands halten. Einige sitzen sogar in der Jury und können den Bands direkt ein Feedback zu ihrer Performance geben auf dem sie aufbauen können.

Gleichzeitig profitieren unsere Bands von unserer Vielzahl an Preisen. Durch die Musikmessetickets die wir beispielsweise jeder Band in unserem Förderpaket geben, haben die Musiker die Möglichkeit vor Ort sich mit unzähligen weiteren Musikern zu connecten und die neuesten Innovationen und der Musikwelt zu testen. Des Weiteren können unsere Bands durch unsere Studiopreise in einem professionellen Tonstudio, ihre Single, EP oder sogar ihr Album aufnehmen und mit den TuneCore-Gutscheinen für kostenlosen Online-Vertrieb, diese dann einem weltweiten Publikum über die unterschiedlichsten Plattformen zu präsentieren. Dazu haben unsere Bands die Chance Mikrofone, Verstärker, Instrumente und etliches Zubehör abzuräumen, um das Equipment zu vervollständigen oder sogar zu erweitern!

Welche Veränderungen und Verbesserungen stehen bei SPH in 2017 / 2018 an?

Erstmals dürfen bei uns in der Saison 17/18 Bands teilnehmen, die bei der GEMA gemeldet sind. In der Vergangenheit hatten wir gute Gründe dazu, dies nicht zu tun, jedoch konnten wir uns mit der GEMA so einigen, dass wir uns in Zukunft darauf freuen dürfen, noch mehr Bands und Künstler auf die Bühnen dieses Landes zu schicken 🙂

Neben neuen großartigen (Medien)-Partnern, die unseren Bands einiges ermöglichen werden (Preie, Promotion, Netzwerke), sind wir ab November dieses Jahres nicht nur wie bereits bekannt im Nordosten (New York, Washington D.C., Boston etc.) der USA unterwegs, sondern ebenfalls im Südosten (Florida, etc.), Norden (Illinois, Ohio, Michigan etc.) und Südwesten (Kalifornien, Nevada, Arizona etc.). Dazu werden wir auch erstmals in England aktiv sein. Das internationale SPH Netzwerk wird also immer größer, wovon auch unsere Bands in Deutschland, Österreich und der Schweiz profitieren werden.

Wir freuen uns unheimlich auf die kommende Saison, in der wir zahlreiche Shows in neuen Städten, Staaten und Ländern haben werden!

Wenn du mehr über SPH erfahren willst, kannst du das hier tun.

TUNECORE-KÜNSTLER ERREICHEN DEN BAHNBRECHENDEN MEILENSTEIN VON EINER MILLIARDE DOLLAR UMSATZ BEI EINBEHALT VON 100 PROZENT GEWINN

Künstler sind aufgefordert, dem „Billion Dollar Club“ von TuneCore beizutreten und kostenlos eine Single hochzuladen, um das historische Ergebnis schon vor dem angepeilten Datum zu erreichen.

Brooklyn, N.Y. – 26. Juni 2017 – TuneCore, der führende digitale Musikanbieter für unabhängige Künstler, hat heute bekanntgegeben, dass seine Künstler dem bahnbrechenden Meilenstein von 1 Milliarde Dollar aus Downloads und Streaming generiertem Umsatz näherkommen. Diese Rekordmarke ist besonders beeindruckend, da TuneCore als einziges Unternehmen diesen Meilenstein erreicht, während die Künstler 100 Prozent ihrer Einnahmen ausgezahlt bekommen – und darin sind noch keine Einnahmen anderer TuneCore-Angebote wie Music Publishing Administration und YouTube-Soundaufnahmen enthalten. Bis zum 31. Mai 2017 haben TuneCore-Künstler aus der ganzen Welt durch mehr als 75 Milliarden Downloads und Streams über 920 Millionen Dollar eingenommen.

Zur Feier der Künstler, dem bedeutungsvollen Ziel bereits so nahe zu sein, lädt TuneCore alle Kreativen – sowohl Neue als auch bereits Teilnehmende – ein, dem “Billion Dollar Club” beizutreten, um die 1-Milliarden-Marke noch vor dem angepeilten Oktober-Termin zu erreichen. Für eine begrenzte Zeit bekommen Künstler mit dem Spezial-Coupon „MILLIARDE“ die Möglichkeit, ohne Gebühren eine Single zur weltweiten Veröffentlichung hochzuladen. Neben dem Bonus einer kostenlosen Single tragen die Künstler damit zum bedeutenden, einmaligen Meilenstein von TuneCore bei und setzen gleichzeitig eine aussagekräftige Benchmark für die gesamte unabhängige Musik-Community. TuneCore wird außerdem einen Count-Up-Tracker auf der TuneCore-Website aktivieren, um den Fortschritt in Richtung 1 Milliarde Umsatz anzuzeigen.

„TuneCore ist unglaublich stolz auf seine Künstler, einen solch bedeutungsvollen Industrie-Meilenstein zu erreichen, während sie dabei 100 Prozent ihrer Streaming- und Download-Einnahmen für sich behalten“, sagt TuneCore-CEO Scott Ackerman. „Wir haben uns vollständig dem Ziel verschrieben, unseren Künstlern dabei zu helfen, ihre Einnahmen zu maximieren. Deshalb sind wir auch so begeistert und wollen diesen historischen Erfolg feiern. Wir fordern junge Künstler weltweit auf, dem „Milliarden Dollar Club“ beizutreten, um die 1-Milliarde-Marke schon vor dem angepeilten Datum zu erreichen.“

Um die Künstler noch etwas ausgiebiger zu feiern und ein breiteres Publikum auf der ganzen Welt auf ihre Musik aufmerksam zu machen, gibt das Unternehmen ihnen die Chance, auf der speziellen Spotify-Playlist von TuneCore präsentiert zu werden. Für die Teilnahme müssen Künstler lediglich einen Screenshot ihres bei TuneCore veröffentlichten Covers auf Instagram posten und den Post mit #TCBillion dem Hashtag der Kampagne, versehen. Außerdem haben TuneCore-Künstler die Möglichkeit, ihren Facebook-Profilbildern ein „Milliarde Dollar Club“-Banner zuzufügen, um so ihren Beitrag an diesem bemerkenswerten Meilenstein öffentlich zu machen. Den ganzen Sommer über wird TuneCore weitere motivierende Inhalte für Künstler bereitstellen, darunter Videos über musikalische Weiterbildung mit TuneCore-Musikern.

Das sich ständig verändernde Wesen der Musikindustrie, gepaart mit dem generell rasanten Wachstum der Branche, hat es TuneCore-Künstlern ermöglicht, in einer beispiellosen Geschwindigkeit derart hohe Einnahmen zu generieren. Laut dem 2016 IFPI Report Report sind die allgemeinen digitalen Einnahmen auf dem globalen Musikmarkt um 17,7 Prozent gestiegen, während die Einkünfte der unabhängigen TuneCore-Künstler hingegen gleich 32 Prozent zugelegt haben. Ähnlich sind die Streaming-Einkünfte um 60,4 Prozent gestiegen, während die TuneCore-Streaming-Einnahmen um 85 Prozent wuchsen.

Als ein Ergebnis der steigenden Beliebtheit des Streamings konnte TuneCore zudem ein starkes Wachstum auf seinen internationalen Märkten verzeichnen – mit einem Anstieg von 119 Prozent der Streaming-Zahlen im Vorjahresvergleich in Australien sowie ebenfalls in Deutschland (89 Prozent) und Großbritannien (84 Prozent). Das Streaming wächst zudem in den USA mit einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr von 101 Prozent, was das schnelle Wachstum deutlich macht, das die Musikindustrie auch weiterhin erwarten kann.

Während die Einnahmen der digitalen Musikindustrie kontinuierlich ansteigen, bleibt TuneCore seiner Verpflichtung treu, seine unabhängigen Künstler mit den notwendigen Werkzeugen auszustatten, um von allen finanziellen Möglichkeiten zu profitieren. Anders als bei traditionellen Einnahme-Modellen der Musikindustrie erhalten TuneCore-Künstler 100 Prozent ihrer Einnahmen, während die kompletten Eigentumsrechte ihrer Musik bei ihnen verbleiben. Über die Verbreitung hinaus vergrößert TuneCore weiterhin sein robustes Portfolio innovativer Künstler-Angebote wie YouTube Sound Recording Revenue und Music Publishing Administration, damit die Künstler ihre Arbeit promoten, mit Fans kommunizieren und ihrer Musik weltweit Gehör verschaffen können.

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Über TuneCore:

TuneCore bringt mehr Musik unter die Leute, während es Musikern und Songschreibern hilft, finanzielle Möglichkeiten auszuschöpfen und die eigene Karriere selbst in die Hand zu nehmen. Das Unternehmen besitzt einen der effektivsten Musik-Kataloge der Welt, der mit die höchsten Einnahmen generiert und für TuneCore-Künstler seit seiner Gründung aus 75 Milliarden Downloads und Streams 920 Millionen Dollar eingenommen hat. Die Musik-Verbreitungsdienste von TuneCore helfen Künstlern, Labels und Managern, ihre Musik über iTunes, Apple Music, Spotify, Amazon Music, Google Play und andere Download- und Streaming-Anbieter zu verkaufen und gleichzeitig für einen geringen Jahresbeitrag 100 Prozent ihrer Verkaufseinnahmen und Rechte zu behalten. Die Music Publishing Administration von TuneCore hilft Songschreibern bei der Verbreitung ihrer Kompositionen mit Lizenzen, Registrierungen, weltweiten Lizenzgebühreneinhebungen und Platzierungen in Filmen, TV, Werbungen, Videospielen und mehr. Das Künstler-Serviceportal von TuneCore bietet eine Reihe von Werkzeugen und Services an, die Künstlern bei der Promotion ihrer Werke, der Kommunikation mit Fans und der weltweiten Verbreitung ihrer Musik unter die Arme greifen. TuneCore, Teil von Believe Digital Services, agiert als unabhängiges Unternehmen mit Hauptsitz in Brooklyn, NY, und hat Büros in Burbank, CA, Nashville, TN, New Orleans, LA, Atlanta, GA und Austin, TX, sowie globale Außenstellen in Großbritannien, Australien, Japan, Kanada, Deutschland, Frankreich und Italien. Weitere Information über TuneCore finden Sie unter www.tunecore.com.de oder https://youtu.be/2qKjKkGrStY


Kontakt für Medien-Anfragen:

Alisa Finkelstein, MWW PR

212-827-3753

afinkelstein@mww.com

NEU: Wir zeigen dir, wie du jetzt deine Fanbase und Playlisten auf Deezer mit Hilfe von FeatureFM erweitern kannst.

[Hinweis: Dieser Blogbeitrag wurde von Stine Mühle (TuneCore Brand Manager Deutschland) geschrieben.]

TuneCore ist stolz darauf, die neue Partnerschaft mit FeatureFM auch für unseren deutschsprachigen Service verkünden zu können. FeatureFM hilft unabhängigen Künstlern dabei sowohl bei Deezer, als auch bei anderen Anbietern mehr Streams und mehr Platzierungen in Wiedergabelisten zu erhalten.

Um euch den Service bestmöglich zu erklären, haben wir selbst einen Test mit einem unserer TuneCore Künstler „Lukas Droese“ durchgeführt.

Was genau bietet FeatureFM an?

Durch den Vertrieb mit TuneCore ist eure Musik ja bereits auf den gängigen Streaming Plattformen vertreten. Wie aber schafft man es, die Fans zu erreichen und aus den mehr als 30 Mio. Titeln herauszustechen? Genau dort setzt FeatureFM mit seinem Angebot an. Mit FeatureFM könnt ihr gesponserte Airplays innerhalb der Streaming-Partner oder Webseiten-Platzierungen auf den Partnerwebseiten erwerben,

Die Idee ist einfach und vor allem revolutionär. Warum sollten nicht auch junge oder unabhängige Künstler die Möglichkeit bekommen auf Streaming Plattformen entdeckt zu werden? Das entwickelte Prinzip von den Brüdern Lior Zohar & Aharoni hatte dabei 3 wesentliche Punkte im Auge:

  • Alle Künstler sollten den gleichen Zugang zum Publikum haben
  • Jeder talentierte Künstler verdient es entdeckt zu werden
  • Alle Künstler sollten die Möglichkeit haben, ihre Leidenschaft zu leben

Mit diesen Prinzipien ist FeatureFM der perfekte Partner für TuneCore. Oder wie unser Testpartner und TuneCore Künstler Lukas Droese sagt: Mit FeatureFM können nun auch endlich unabhängige Künstler ihre Reichweite und Sichtbarkeit bei Streaming Diensten erhöhen, was vorher eher großen Labels oder Vertrieben vorbehalten war. Oder wenn man zufällig der Nachbar der Listenmacher ist.“

Unser TuneCore Test

Um diesen Service mit gutem Gewissen empfehlen zu können, haben wir wie bereits beschrieben, FeatureFM gemeinsam mit Lukas Droese getestet. Wie unser Test aussah, aber vor allem, welche tollen Ergebnisse wir mit einem Budget von 100 $ erzielt haben, seht ihr unten aufgeführt.

Der Service wird momentan leider nur auf Englisch angeboten. Allerdings ist die Bedienung und Navigation spielend einfach zu handhaben. Nach einer Registrierung als Künstler, kann man auch schon ein umfassendes Künstler-Profil anlegen welches unter My Spotlight: https://spotlight.feature.fm/lukas-droese erscheint.

Unter My Campaigns geht es nun darum, die eigenen Kampagnen anzulegen und zu verwalten. Wir haben uns aufgrund der Popularität für 4 Kampagnen (jeweils 25,- $) auf Deezer entschieden.

 

  • Kampagne anlegen

 

  • Kampagnenname auswählen (Dieser Name dient nur deiner eigenen Übersicht)
  • Song auswählen – FeatureFM macht es einem hier besonders leicht, da man ganz einfach durch die Verknüpfung mit Deezer nach dem zu bewerbenden Song suchen kann.

 

  • Zielgruppe auswählen (Target Audience)

 

  • Location (Land) auswählen (z.B. Germany; Austria; Switzerland)
  • Altersgruppe auswählen
  • Geschlecht auswählen
  • Genre auswählen
  • Ähnliche Künstler auswählen (Similiar Artist)
  • Call To Action auswählen – Welche Ziele wollt Ihr mit der Kampagne erreichen?

 

  • Budget auswählen / Kampagnenstart

 

  • Hier kannst du frei wählen, wieviel Budget und über welchen Zeitraum du deine Kampagne platzieren möchtest. Beachte bitte, dass das Budget für eine „Life-Time“ Kampagne mindestens 50$ beträgt.
  • Die Kampagne startet innerhalb von 24 Std., was dir auch in deiner Übersicht angezeigt wird

 

  • Auswertung und Reporting der Kampagnen

 

  • Wir haben für unsere Testkampagne mit Lukas Droese 4 verschiedene Kampagnen für insgesamt 119,34 $ auf Deezer angelegt. In dem sehr übersichtlichen Reporting konnten wir folgende Ergebnisse erzielen:
    • 6.1 K Plays (6.100 Streams auf Deezer)
    • 263 Engagements (263 Anktionen auf Deezer. Wie z.B. dem Hinzufügen zur eigenen Playlist; dem favorisieren des Songs; Album Views etc.)
  • Das Reporting ist detailliert aufgelistet nach:
    • Sponsored Plays
    • Engagements
    • Play-Source (Android; iOS; Website)
    • Auflistung der „Engagements“ im Einzelnen
    • Geschlecht & Alter
    • Länder

Ihr findet das Angebot genauso spannend wie wir? Dann haben wir noch ein extra Highlight für euch. Exklusiv und nur für TuneCore Künstler: FeatureFM lädt euer Konto nach Neu-Registrierung mit 10$ für eure erste Kampagne auf: feature.fm/tunecorede

INTERVIEW: Dirk Brünner und Markus Biedermann von Backstage PRO

[Hinweis: Dieses Interview wurde von Stine Mühle (TuneCore Brand Manager Deutschland) geführt.] 

Bei unserem Partner Backstage PRO handelt es sich um ein soziales Netzwerk für die Musikbranche. Die Plattform stellt ihren Usern eine ganze Reihe an Tools und Services zur Verfügung: Promotion-Möglichkeiten treffen auf ein riesiges Locationverzeichnis, Interviews mit Branchenköpfen stehen neben den wichtigsten Tipps für Bands, ein Kalender weist die relevanten Musikbusiness-Termine aus und der Markplatz bietet alles, was es zum Suchen und Finden benötigt. Hervorzuheben ist nicht zuletzt das Booking-Netzwerk, worüber jährlich bis zu 2000 Gigs vermittelt werden. Trotz dieses umfangreichen Angebots ist Backstage PRO für seine Nutzer kostenlos.

TuneCore sprach mit Dirk Brünner und Markus Biedermann über das Portal und dessen Vorteile für Musiker und Bands in Deutschland.

TuneCore: Wir haben Euch ja bereits kurz vorgestellt, aber mit welchen Worten würdet Ihr den Service von Backstage PRO beschreiben?

Dirk Brünner: Es ist uns wichtig, die Vernetzung untereinander zu vereinfachen. Natürlich machen das andere Social Media Portale auch, aber wir konzentrieren uns eben ganz speziell auf die Musikbranche und deren relevante Player, sprich Musiker, Bands, Tontechniker, Locationbetreiber, Musikinstrumente- und Equipment-Hersteller sowie deren Vertriebe, Agentur-, Label- und Verlagsinhaber und der anderen mehr. Das ermöglicht uns, sehr zielgerichtet auf die Bedürfnisse dieser Branche einzugehen und eine Art von Vernetzung zu unterstützen, die all diesen Akteuren echte Vorteile bringt.

Credit: T. Mardo (Dirk Brünner – Backstage Pro)

Markus Biedermann: Dieser Ansatz, den Dirk beschreibt, zeigt sich zum Beispiel in unseren Kooperationen mit bekannten Marken aus der Musikbranche, wenn zum Beispiel ein Unternehmen wie IMG STAGLINE bei Backstage PRO nach neuen Endorsern sucht und exklusive Deals vergibt, wenn Fender große Singer/Songwriter-Contests mit uns als Partner durchführt oder wenn bestimmte hochklassige Festivals ganz einmalige Slots mit Acts aus unserer Community besetzen. Dazu kommen die ganzen Tools, welche die Community dazu befähigen, sich komplett autark miteinander zu organisieren. Das reicht von der Bandgründung, bei der ganz am Anfang noch die Musikersuche steht, bis hin zum Booking der ersten großen Deutschland-Tour.

TuneCore: Könnt Ihr kurz beschreiben, wie aus der Idee „Backstage PRO“ das Netzwerk „Backstage PRO“ entstanden ist?

Dirk Brünner: Man muss sagen, dass das Netzwerk eigentlich zuerst da war. Schon 2001, als unser Unternehmen Leitmotiv Online Medien GmbH seine erste Plattform regioactive.de ins Leben gerufen hat, haben wir damit begonnen, uns für Musiker- und Bandprofile zu öffnen. Hierüber ließen sich anfangs Events bewerben, Songs und Infos einstellen und so weiter. Das ist dann recht schnell gewachsen, so dass es irgendwann einfach der konsequente und logische Schritt war, all die Tools und Möglichkeiten auf ein eigenständiges Portal zu übertragen. Und jetzt gibt es backstagepro.de schon in Version 6 – wir nennen sie „Bowie“ (lacht).

TuneCore: Backstage PRO zeichnet sich ja vor allem durch sein starkes Booking-Netzwerk aus. Könnt Ihr kurz den Ablauf für Künstler und Bands beschreiben?

Dirk Brünner: Wir sind wirklich stolz darauf, wie sich das entwickelt hat. Im Grunde genommen stellen wir ja erstmal nur das Tool zur Verfügung. Dass dieser Bereich so sehr mit Leben und Austausch gefüllt ist, ist wirklich den aktiven Bands und Musikern zu verdanken. Der Ablauf ist für alle Beteiligten möglichst einfach und transparent gehalten, damit man sich aufs Wesentliche konzentrieren kann. Jeder kann Gigs anbieten und sich mit einem entsprechenden Profil darauf bewerben. Der Ausschreibende erhält innerhalb unseres Tools alle relevanten Infos zu Bewerben und kann sich so schnell entscheiden und effizient kommunizieren. Hinterher können sich die Parteien bewerten und mit ihrem Feedback zur Location gleichzeitig noch wertvolle Infos für andere Musiker bereitstellen. Das ist eine runde Sache, die wir natürlich kontinuierlich weiter optimieren.

TuneCore: Worauf sollte man bei der Gigvermittlung besonders achten?

Dirk Brünner: Es ist uns wichtig, dass es in diesem Bereich fair zugeht. Das Thema Gigs ist sehr vielfältig. Beispiel Gage: Es gibt Gigs für Newcomer, für die oft nur wenig oder keine Gage gezahlt wird und es gibt Festivalslots, für die nur Bands mit einem gewissen Status in Frage kommen. Und es gibt noch unzählig viele weitere Varianten. Darum ist die Transparenz so wichtig: Es muss klar sein, an wen sich ein Angebot richtet, welches die Konditionen sind, wer dahinter steht, welche Erfahrungen andere jeweils gemacht haben und so weiter. Unsere Tools helfen dabei, die Komplexität des Prozesses unscheinbar zu machen und unter den Nutzern herrscht zudem ein respektvoller Umgang miteinander. Am Ende stehen dann tatsächlich Spaß und Nutzen vereint im Vordergrund – so muss das sein.

TuneCore: Gibt es 5 handfeste Tipps für unabhängige Musiker und Bands sich erfolgreich um Gigs zu bewerben?

Markus Biedermann: Das ist eine wirklich schwierige Frage, wenn man sie ganz pauschal für alle beantworten will. Aber natürlich gibt es einige Punkte, ohne die man es schwer haben wird. So sollte man sich grundsätzlich im Auftreten von der besten Seite zeigen. Also sowohl ein freundliches Auftreten an den Tag legen als auch Informationen bereitstellen, die es jedem ermöglichen, sich einen Eindruck des potenziellen Live-Acts zu verschaffen. Dann sollte man systematisch und mit einem Plan zu Werke gehen, die richtigen Prioritäten setzen und vor allem auch einen langen Atem beweisen. Wo will man spielen und wo passt man mit Blick auf das eigene Genre und die Größe der Venue eigentlich hin? Das ist nur eine von vielen Fragen, die man sich ernsthaft beantworten sollte. Nur in den seltensten Fällen klappt es, per DIY sofort eine zusammenhängende Tour zu buchen. Grundsätzlich empfehlen wir natürlich vor allem eines: Nutzt Backstage PRO! Organisiert euch mit anderen, stellt mit vereinten Kräften auch mal selbst Gigs auf die Beine. So entstehen Kontakte und Verbindungen, auf die man im besten Fall immer wieder zählen kann. Über unseren Locationguide findet ihr passende Veranstaltungsorte, im Bookingbereich könnt ihr eure Bewerbungen und Ausschreibungen platzieren. Macht Gebrauch von diesen Möglichkeiten!

Credit: M. Hall (Markus Biedermann – Backstage Pro)

TuneCore: Neben der erfolgreichen Gigvermittlung bietet Backstage PRO aber auch noch einen Marktplatz und vieles mehr an. Sind von Eurer Seite noch Erweiterungen für Musiker und Bands geplant?

Dirk Brünner: Wir sind ständig damit beschäftigt, über neue Tools und Services nachzudenken, auch darüber, wie man das bisherige Angebot in den jeweiligen Details noch weiter optimiert. Erst Anfang des Jahres haben wir die aktuelle Version gelauncht, die nicht zuletzt viele Verbesserungen für die mobile Nutzung gebracht hat. Aber ihr dürft euch sicher sein, dass es das noch lange nicht gewesen ist! Ganz entscheidend für uns ist übrigens das Feedback aus unserer Community ebenso wie seitens unserer Kunden. Immens vieles entwickelt sich daraus, dass ganz konkrete Probleme benannt werden, ein ganz bestimmter Bedarf formuliert oder etwas besonders gelobt wird, das uns selbst bisher eher als nebensächlich erschien.

TuneCore: Danke euch beiden für eure Zeit und das Gespräch!

Spotlight On – TuneCore sagt Danke für ein erstes spannendes Jahr in Deutschland

[Hinweis: Dieser Blogbeitrag wurde von Stine Mühle (TuneCore Brand Manager Deutschland) geschrieben.]

Es gibt einen Grund zu feiern. Im April vergangenes Jahr war es endlich soweit und TuneCore Deutschland öffnete seine Pforten. Was sich verändert hat? Allen deutschsprachigen Künstlern wurde nun die Möglichkeit geboten, ihre Musik über eine eigene Plattform zu verkaufen. Von der YouTube Monetarisierung bis hin zum TuneCore-Verlag haben viele Künstler positive Erfahrungen mit unserem Service gemacht und wir sind stolz darauf, dass wir gemeinsam mit Partnern wie z.B. Backstage Pro und dem VUT viele spannende Aktionen umsetzen konnten und noch umsetzen werden.

Stine Mühle, Brand Managerin TuneCore Deutschland: „Hinter uns liegt ein spannendes Jahr. Wir haben viele tolle Künstler kennengelernt und sind begeistert darüber, wie viel Künstler, Bands und Labels unseren Service nutzen um eigenständig und unabhängig ihre Musik zu verkaufen. Ich freue mich schon auf die nächsten Jahre, aber vor allem auf alle zukünftigen Projekte und Künstler die ich kennenlernen darf.“

Wie die Erfahrungen der TuneCore Künstler Karlson und Lukas Droese im ersten Jahr waren, aber vor allem welchen Tipp sie für euch bereithalten, haben wir in einem kurzen Statement festgehalten.

Karlson: „Wir machen vieles selber und können andere Bands und Künstler auch nur dazu ermutigen. Dadurch behalten wir die Kontrolle und haben einen besseren Überblick über unsere Musik und dessen Wirkung. Musik zu machen bedeutet heutzutage auch sich Gigs zu organisieren, Rechnungen zu schreiben, Merch zu erstellen und auf den sozialen Netzwerken präsent zu sein. Würden wir, dass alles aus der Hand geben, würde uns ein wesentlicher Teil unseres Musikverständnisses fehlen.“

 

 

Lukas Droese: „Plant voraus, vor allem finanziell. Denn irgendwo muss das Geld für das nächste Video, Album, T-Shirt etc. herkommen. Informiert euch über Förderprogramme und überlegt, wie ihr eure Fans einbinden könnt. Ich mache zum Beispiel grade ein Crowdfunding um die Produktion meines neuen Albums zu finanzieren.“

INTERVIEW: Emmanuel Lebarbier, Gründer von ConfliktArts

Das Gespräch führte Mathieu Rousselot, Brand Manager Frankreich

TuneCore: 1. Wer bist du? Wie ist dein Werdegang?

Emmanuel Leberbier: Hallo, ich bin der Gründer von ConfliktArts.

Vor 15 Jahren habe ich angefangen, meine Bands zu managen. Das war nicht unbedingt eine Berufung für mich, sondern eher eine Notwendigkeit, da die anderen Mitglieder keine Zeit hatten, um Tour-Daten herauszusuchen und sich um das Merchandising zu kümmern. Letztendlich hatte mir die Tätigkeit gefallen und ich begann, meine Dienste anderen lokalen Gruppen anzubieten. Zudem war ich Plattenhändler. Ich habe mich im August 2006 entschieden ConfliktArts zu gründen. Die Idee war, die wichtigsten Bedürfnisse, die selbstproduzierende Künstler bei der Herstellung von Produkten haben, auf ein- und derselben Plattform zusammenzufassen.

2. Kannst du uns das Abenteuer von ConfliktArts zusammenfassen?

Nach der Gründung vor 10 Jahren arbeiten wir heute mit mehr als 30.000 Bands aus Frankreich, Belgien, Schweiz, aber auch Spanien, UK, Deutschland, Italien und Griechenland zusammen. Momentan stellen wir monatlich 250 neue (Referenz-) Alben her! Sowohl auf CD als auch auf LP. Die CD bleibt ein wichtiger Schritt für eine junge Band, da sie erstens das physische Ergebnis eines Projekts darstellt und zweitens der Verkauf nach Konzerten sehr weit vor jeder anderen Art der Vermarktung die Haupteinnahmequelle bleibt.

3. Was bieten Sie an? Richtet sich Ihr Angebot an alle Künstler?

Im Wesentlichen stehen wir allen Künstlern hinsichtlich ihres Bedarfs bei der Herstellung von Produkten zur Seite. Vom Sticker bis hin zur Schallplattenpressung! Die Bands versenden ihre Bestellung einfach und selbstständig über die Seite. Wir sind aufgrund unseres Bestellvolumens in der Lage, den Künstlern das beste Preis-Leistungs-Verhältnis am Markt zu bieten.

4. Nehmen wir an, ich wäre ein unabhängiger TuneCore-Künstler, hätte meine Karriere gestartet und eine EP online veröffentlicht, welche Ratschläge würden Sie mir in Hinblick auf Merchandising / CD / LP geben?

Ich werde altmodisch erscheinen, aber die CD ist für eine Band das interessanteste Produkt, denn die Herstellungskosten sind sehr gering (weniger als 1€ im Durschnitt), es kann bei einem Konzert für 10€ verkauft werden, Transport und Verkauf sind einfach, ein Fan kann das Produkt einfach erwerben und durch den Preis von 10€ muss kein Wechselgeld herausgegeben werden.

Auch wenn ehrlich gesagt jedem klar ist, wie die folgende Nutzung aussieht und es der Fan im Alltag bevorzugt, Musik auf seinem Handy über Spotify oder Youtube zu hören, bleibt die CD ein Produkt, was von Fans gern gekauft wird.

Die LP ist ein Top-Produkt, aber schwieriger beim Transport während einer Tournee, viel teurer in der Herstellung und der Verkaufspreis wird manchmal ausgebremst.

Das T-Shirt ist ein Produkt, das beim Bedarf einer Band fast immer nach der CD kommt.

5. Was ist insgesamt, in wenigen Worten, die Strategie / bewährte Methodik hinsichtlich Merchandising / CDs / LPs? Hängt das von meinem Publikum, meinem musikalischen Still oder von etwas anderem ab?

Das hängt vor allem vom Entwicklungsniveau der Band ab!

Man spricht nur sehr selten von Bands, die nicht mehr als ein Dutzend Konzerte pro Jahr geben, obwohl diese die große Mehrheit der Bands in Frankreich darstellen!

Sie spielen in Bars, auf Musikfestivals, kaufen Instrumente, vertreiben ihre Musik über Plattformen…

Aber davon kann man nicht leben. Das reicht weder aus, um eine große Fangemeinde in den sozialen Netzwerken aufzubauen, noch für einen Onlineshop-Verkauf und wir sprechen hier nicht vom Ladenverkauf.

Solche Bands müssen sich auf Live-Konzerte konzentrieren, ihre Produkte am Ende des Konzerts verkaufen. Also nochmal gesagt ist die CD die Nummer 1, dann die LP, wenn man Spaß daran hat, aber das T-Shirt ist als Produkt eine sehr gute Nummer 2.

Wenn eine Gruppe 30 Konzerte pro Jahr überschreitet, kann sie andere Dingen planen, die Fans beginnen, auf der Facebook-Seite anzukommen und es ist möglich, ambitioniertere Produkte anzugehen.

Hinsichtlich des Musikstils: Ja, jeder Stil hat seine Methodik. Wir können sehen, dass der Rap einfacher die CD überspringt, um Musik ausschließlich über Streaming-Dienste anzubieten, und Merchandising sich gut verkauft. Eine Metal-Gruppe wird sich eher auf das physische Produkt beschränken, insbesondere auf LPs und T-Shirts. Eine Chanson-Gruppe wird für ihren Teil eine CD herausbringen, da sie mehr Möglichkeiten haben wird, live zu spielen und daher ein solches Produkt einfach verkaufen kann.

Schließlich muss jede Band nach seinen Möglichkeiten handeln, ohne dabei zu vergessen, dass es keine absolute Regel gibt und das, was ihre Vorgehensweise bei den Fans interessant macht, ist immer die Überraschung!

6. Wie verwaltet man seine Lagerbestände?

Bei kleinen Bands wird es oft so gemacht, dass es ein Gruppenmitglied bei sich übernimmt. Das kann manchmal Organisationsprobleme verursachen, aber man sollte abwarten bis ein bestimmtes Volumen erreicht ist, bevor man die Logistik auslagert, denn das bleibt nach wie vor kostenintensiv.
Sagen wir, man erreicht einen täglichen Durchlauf bei der Post, um seine Pakete zu verschicken, dann sollte man darüber nachdenken und eine professionelle Lösung finden.

7. Was sind die nächsten Schritte für ConfliktArts?

Was uns betrifft, werden wir weiterhin selbstproduzierende Bands entsprechend ihrer Bedürfnisse unterstützen. Eine maximale Orientierung an ihren Problemstellungen und gleichzeitig eine Anpassung an die Entwicklungen des Marktes. Das ist nicht leicht, denn es gibt hier unterschiedliche Geschwindigkeiten. Was bestimmte Bands vorleben, kann überhaupt nicht zu anderen Musikern passen, die sich in einem anderen Entwicklungsstadium befinden.

Junge Bands und Musiker müssen spielen, sympathische Bars finden, wo sie mit einer guten Lautsprecheranlage positiv aufgenommen werden und nach und nach lernen, sich zu professionalisieren. Wir begleiten sie dann in diesem Sinne.

Um mehr über ConfliktArts zu erfahren, gehe auf www.confliktarts.com

Der Verband unabhängiger Musikunternehmen e.V. (VUT) stellt sich vor

Als unabhängiger Musiker oder als Betreiber eines unabhägnigen Musikunternehmens bist du bestimmt schon über den Namen VUT gestolpert. Warum die Arbeit vom VUT für euch wichtig ist und welche Vorteile der Verband für euch bereithält, erfahrt ihr im folgendem Profil.

Die Mission

Wir geben den kleinen und mittelständischen unabhängigen Musikunternehmen Deutschlands eine Stimme und setzen uns dafür ein, dass die kulturelle Vielfalt, zu der vor allem unabhängige Musikunternehmen beitragen, stärker wahrgenommen wird und eine größere Wertschätzung erfährt. Unsere Mitglieder verstehen sich als Partner der Künstler_innen, fördern aufstrebende Talente und setzen auf eine langfristige Beziehung mit ihnen. Als Verband verfolgen wir das Ziel, faire Wettbewerbsbedingungen und Marktzugang für alle Musikunternehmen– unabhängig von ihrer Größe – zu erreichen. Kurz gefasst lautet unser Auftrag: Act United – Stay Independent.

Über den VUT

Der Verband unabhängiger Musikunternehmen e.V. (VUT) vertritt die Interessen der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) der deutschen Musikwirtschaft. Zu seinen Mitgliedern zählen rund 1.300 Labels, Verlage, Vertriebe, Produzent_innen sowie Künstler_innen, die sich selbst vermarkten. Insgesamt stehen unabhängige Musikunternehmen für einen Marktanteil von über 35 Prozent der genutzten Musikaufnahmen. In Bezug auf die gesamte Musikwirtschaft Deutschlands[1] werden knapp 60 Prozent der Umsätze[2] von unabhängigen Musikunternehmen erzielt. Kennzeichnend für unsere Mitgliedsunternehmen sind die partnerschaftliche Beziehung zu ihren Künstler_innen und ihre Innovationsbereitschaft.

Als Verband engagiert sich der VUT auf deutscher, europäischer und internationaler Ebene für die Interessen der unabhängigen Musikwirtschaft, deren Kern die Musiker_innen und Autor_innen bilden. Als Dienstleister bietet der VUT seinen Mitgliedern ein breites Spektrum an Beratungs-, Informations- und Serviceleistungen. Dazu zählen unter anderem die Mitglieder- und Rechtsberatung, Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen, der Abschluss von Rahmenverträgen sowie regelmäßige Branchennewsletter.

Darüber hinaus leistet der VUT durch seine praxisbezogene Beratung einen Beitrag dazu, den Nachwuchs der Musikwirtschaft auf dem Weg in die Musikwirtschaftswelt zu begleiten und zu fördern.

Der Verband verleiht jährlich die VIA! VUT Indie Awards, die ersten und einzigen Kritikerpreise der unabhängigen Musikbranche, um herausragende Talente zu ehren und die kulturelle Vielfalt der kleinen und mittleren Musikunternehmen zu präsentieren. Des Weiteren finden seit 2013 regelmäßig die VUT Indie Days, Deutschlands größte Plattform für Recorded Music, statt. Sie sind der zentrale Treffpunkt für unabhängige Unternehmen aus dem In- und Ausland und ihre Künstler_innen.

Die Ziele

  • Wir setzen uns für die Wertschätzung von Musik an sich und insbesondere für die Anerkennung des Beitrags der kleinen und mittleren Musikunternehmen zu einer vielfältigen Kulturlandschaft und zur interkulturellen Arbeit ein.
  • Wir arbeiten an der Verbesserung der rechtlichen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen zugunsten der kleinen und mittleren Musikunternehmen, damit diese weiterhin in den Nachwuchsaufbau und langfristig in Künstler_innen investieren können. Im Fokus unserer Arbeit steht, den KMU der Musikwirtschaft einen besseren Marktzugang und faire Wettbewerbsbedingungen zu verschaffen.
  • Das Urheberrecht ist sowohl das Arbeitsrecht der Künstler_innen als auch Geschäftsgrundlage für unsere Mitglieder, darum spielt es eine zentrale Rolle für uns.
  • Wir setzen uns für eine faire Bezahlung und soziale Arbeitsbedingungen von Künstler_innen und in der Musikbranche Tätigen ein.
  • Wir vermitteln Wissen rund um die Musikwirtschaft und finden für unsere Mitglieder praxisnahe Lösungen, die sich an ihrer Arbeits- und Lebensrealität orientieren. Wir verfolgen einen „Bottom-up-Ansatz“, das heißt unsere Leistungen sollen zunächst dem kleinsten VUT-Mitglied zugutekommen. Zudem unterstützen wir die internationale Vernetzung unserer Mitglieder.
  • Wir geben den kleinen und mittleren Musikunternehmen eine Stimme, vertreten ihre Interessen und sind die Schnittstelle zwischen Musikwirtschaft, Politik, Medien und Gesellschaft. Gleichzeitig sind wir Ansprechpartner für alle Themen rund um die Musikwirtschaft.

[1] Der Monitoringbericht 2013 zählt folgende Wirtschaftszweige zur Musikwirtschaft: „Selbständige Musiker/-innen etc.; Musik-/Tanzensembles; Tonstudios etc.; Tonträgerverlage; Musikverlage; Theater-/Konzertveranstalter; Private Musical-/Theaterhäuser; Konzerthäuser etc.; Erbringung von Dienstleistungen für die darstellende Kunst; Einzelhandel mit Musikinstrumenten etc.; Einzelhandel mit bespielten Tonträgern etc.; Herstellung von Musikinstrumenten“. Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Hrsg.). Monitoring zu ausgewählten wirtschaftlichen Eckdaten der Kultur- und Kreativwirtschaft 2013 (Langfassung) (November 2014), S. 149, Tabelle 7.13, Online: http://www.kultur-kreativ-wirtschaft.de/KuK/Redaktion/PDF/monitoring-wirtschaftliche-eckdaten-kuk-2013-langfassung,property=pdf,bereich=kuk,sprache=de,rwb=true.pdf

[2] Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Hrsg.). Monitoring zu ausgewählten wirtschaftlichen Eckdaten der Kultur- und Kreativwirtschaft 2013 (Langfassung) (November 2014), S. 153, Tabelle 7.15, Online: http://www.kultur-kreativ-wirtschaft.de/KuK/Redaktion/PDF/monitoring-wirtschaftliche-eckdaten-kuk-2013-langfassung,property=pdf,bereich=kuk,sprache=de,rwb=true.pdf

TUNECORE ZEIGT GESICHT!

Zusammen mit unseren Partnern und Freunden bieten wir euch die Möglichkeit, mehr über TuneCore, das Team unsere Partner und dem digitalen Musikmarkt zu erfahren.

Wir freuen uns, dass der Start unserer ersten TuneCore Tour mit den Namen: „TuneCore zeigt Gesicht“ ein voller Erfolg gewesen ist. Zusammen mit unseren Partnern und Freunden (u.a. VUT; Believe Digital; sofasession; Die Wellenschmiede) hatten wir uns das Ziel gesetzt, so viele Künstler wie möglich in den eigenen Städten zu treffen und uns gemeinsam mit ihnen auszutauschen.


BEREITS STATTGEFUNDEN: DORTMUND

Die Experten, Partner und Freunde in Düsseldorf

Für TuneCore Deutschland: Stine Mühle, Brand Managerin. Stine wird euch mehr über den digitalen Musikmarkt erzählen und euch die verschiedenen Möglichkeiten beim digitalen Vertrieb vorstellen.

Für den VUT-West: Ina Schulz (VUT-West Öffentlichkeitsarbeit & Mitgliederbetreuung)

Der VUT West stellt sich vor: Der Verband unabhängiger Musikunternehmen VUT ist die Interessenvertretung der deutschen Kreativwirtschaft im Bereich Musik. Zu seinen Mitgliedern zählen rund 1.200 Labels, Verleger, Produzenten und Vertriebe, die mehr als 50 Prozent der Neuveröffentlichungen auf dem deutschen Musikmarkt repräsentieren. Mehr Infos findet ihr hier.

 


BEREITS STATTGEFUNDEN: WIEN

Datum: 31.03.2017

Die Experten, Partner und Freunde Wien

Für TuneCore Deutschland: Stine Mühle, Brand Managerin. Der digitale Musikmarkt im Überblick und wie unabhängige Künstler durch Services wie TuneCore die eigene Karriere steuern können.

Maximilian Kamenar (Co-Founder Masterlizer), Ronny Steibl (Co-Founder Masterlizer und Gloval Rockstar) und Patrik Lechner, Musiker, Audio DSP Designer und Lektor: Soundoptimierung und Mastering in der Musikproduktion von heute.

Für sofasession: Helmut Herglotz. Onlinetechnologien für Musikkollaborationen. Beispiele aus der Praxis für sofasession.

 


BEREITS STATTGEFUNDEN: DÜSSELDORF

Datum: 23.03.2017

Die Experten, Partner und Freunde in Düsseldorf

Für TuneCore Deutschland: Stine Mühle, Brand Managerin. Stine wird euch mehr über den digitalen Musikmarkt erzählen und euch die verschiedenen Möglichkeiten beim digitalen Vertrieb vorstellen.

Das Team vom VUT: Frank Kühl (VUT-West-Regionalgruppensprecherrat); Henry Storch (VUT-West-Regionalgruppensprecherrat); Ina Schulz (VUT-West Öffentlichkeitsarbeit & Mitgliederbetreuung)

Der VUT West stellt sich vor: Der Verband unabhängiger Musikunternehmen VUT ist die Interessenvertretung der deutschen Kreativwirtschaft im Bereich Musik. Zu seinen Mitgliedern zählen rund 1.200 Labels, Verleger, Produzenten und Vertriebe, die mehr als 50 Prozent der Neuveröffentlichungen auf dem deutschen Musikmarkt repräsentieren. Mehr Infos findet ihr hier.

 


BEREITS STATTGEFUNDEN: HAMBURG

Datum: 17.03.2017

Die Experten, Partner und Freunde in Hamburg

Für TuneCore Deutschland: Stine Mühle, Brand Managerin. Stine wird euch mehr über den digitalen Musikmarkt erzählen und euch die verschiedenen Möglichkeiten beim digitalen Vertrieb vorstellen. Unterstützt wird sie dabei von einem TuneCore Künstler.

Für Believe Digital: Head of Video. Das Video-Team von Believe Digital erzählt euch mehr über die Möglichkeiten bei YouTube. Was es mit der YouTube Monetarisierung auf sich hat und wie ihr mehr Geld mit YouTube verdienen könnt.

Für die Wellenschmiede. Timo Höcke: Timo Höcke ist Inhaber des Recording Studios „Die Wellenschmiede“ und wird euch eure Fragen rund um eure Aufnahmen und geplanten Produktionen beantworten.

 


Du hast Fragen zur Tour? Wir helfen dir unter: germany@tunecore.com gerne weiter.