Einführung von Facebook Monetarisierung für TuneCore-Künstler

Wir freuen uns, heute eine einzigartige Dienstleistung für TuneCore-Künstler vorzustellen: die Facebook-Monetarisierung. Durch diesen Service kannst du sicherstellen, dass deine Musik plattformübergreifend auf Facebook und Instagram verfügbar wird und du für die Nutzung deiner Musik bezahlt wirst.

Die Facebook-Monetarisierung ist für TuneCore-Künstler vollkommen kostenlos. Gehe einfach auf die Startseite deines Benutzerkontos, registriere dich und wähle die von dir veröffentlichten Songs aus. Anschließend senden wir deine Musik an Facebook und sammeln alle deine Einnahmen für dich ein und zahlen sie über dein TuneCore-Konto an dich aus.

Vor über einem Jahrzehnt startete Facebook eine Plattform, die nicht nur die Welt der Sozialen Medien, sondern auch die Welt insgesamt verändern würde. Im Laufe der Zeit wurde der Newsfeed schließlich zu einem Schlüsselelement des Marketing-Mixes der meisten unabhängigen Künstler, als eine fast unvermeidliche Methode, um Fans zu erreichen und so die Veröffentlichung neuer Musik oder aktuelle Tourdaten bekanntzugeben.

Natürlich hat Facebook neben der Nutzung als reine Promotionplattform für Streams, Downloads, Merchandising und Tickets Künstlern schon immer die Möglichkeit gegeben, nicht nur eine Fangemeinde aufzubauen, sondern auch mit ihrer Musik Geld zu verdienen. Mit der Facebook-Monetarisierung unternimmt der Social-Media-Riese nun zusätzliche Schritte, die es Facebook- und Instagram-Nutzern (in den meisten Fällen deinen Fans) ermöglichen, deine Musik über eine Audio-Bibliothek zu finden und mit den Inhalten zu verbinden, die sie über die Plattformen mit anderen teilen wollen.

Wir betrachten das als einen ersten Blick in die nahe Zukunft. Während Facebook weiterhin neue Wege beschreitet und großartige Produkte und Funktionen einführt, können sich TuneCore-Künstler als „Vorreiter“ bezeichnen, indem sie ihre Musik für die Nutzung bereitstellen und dabei sicherstellen, dass Einnahmen eingesammelt werden, sobald die Funktionen so richtig angenommen und genutzt werden.

Betrachte es als eine Gelegenheit, um deine Fans anzuregen, deine Musik auf Facebook noch effektiver zu teilen! Sobald deine Freigabe erteilt und deine Songs eingereicht wurden, kannst du dich auf die Nutzung und die Monetarisierung deiner Musik konzentrieren. So kannst du die neuen Möglichkeiten als Anreiz für deine Fans nutzen, deine Musik erneut aktiv zu teilen! Schließlich war Facebook immer ein Ort, um Neues zu entdecken und bietet diese Innovationen, insbesondere um Künstlern das Teilen noch weiter zu erleichtern.

Wenn du bereits Musik über TuneCore veröffentlicht hast, besuche dein Benutzerkonto, melde dich an und verdiene noch heute Geld bei Facebook.

Klicke hier, um mehr über unsere neue Facebook-Monetarisierung zu erfahren, und wenn du Fragen hast, zögere nicht, unser hervorragendes Support-Team zu kontaktieren.

VORSTELLUNG VON YOUTUBE MUSIC – YOUTUBES NEUEM STREAMING-SERVICE

YouTube ist schon lange die führende Plattform für alles, was mit Videos zu tun hat – egal ob Serien, Nachrichten, Musikvideos, virale nutzergenerierte Inhalte oder irgendetwas zwischendrin. Nebenbei ist es auch zu einem sehr beliebten Ort für allgemeines Musik-Streaming und Herumstöbern geworden.

Inzwischen hat die Muttergesellschaft Google mit Google Play Music auch ihren eigenen Streaming- und Download-Service etabliert. Beide Unternehmen bieten einen breiten Zugang zu neuer und alter Musik und scheinbar besteht nun der Wille, alle Benutzer an einem Ort zu versorgen.

YouTube hat jetzt angekündigt, dass sein neuer Musik-Streaming-Dienst am Dienstag, den 22. Mai, in fünf Märkten – USA, Australien, Neuseeland, Mexiko und Südkorea – eingeführt wird. YouTube Music wird sowohl als kostenlose und werbefinanzierte App als auch als kostenpflichtiger Abonnementdienst (YouTube Music Premium) angeboten.

Wenn Sie die „Monthly Industry Wrap-Up“-Reihe von TuneCore verfolgt haben, wissen Sie, dass es Gerüchte über eine neue Produkteinführung von YouTube mit dem möglichen Namen „YouTube Remix“ gab.

YouTube bezeichnet seinen neuen Service als „neu entwickelte Handy-App und brandneuen Desktop-Player speziell für Musik.“ Er umfasst „Tausende von Playlists, die offiziellen Versionen von Millionen von Liedern, Alben, Künstler-Radios und noch viele andere Dinge über die zu erwartenden Musikvideos hinaus.“

Der Preis für ein YouTube Music Premium-Abonnement beläuft sich auf 9,99 $ pro Benutzer und Monat, wobei alle Abonnenten von Google Play Music die Mitgliedschaft jeden Monat inklusive mit ihrem Abonnement erhalten.

YouTube hat Nutzern von Google Play Music versichert, dass sich nichts daran ändern wird, wie sie auf ihre gekaufte Musik, Uploads und Wiedergabelisten in der App zugreifen.

Was bedeutet das für TuneCore-Künstler?

Im Grunde müssen TuneCore-Künstler, deren Veröffentlichungen auf YouTube und Google Play aktiv sind, nichts unternehmen.

In Zukunft wird Ihnen die Option, Ihre Musik auf YouTube Music zu veröffentlichen, auch neben allen anderen Geschäftspartnern angeboten, die wir derzeit beliefern. Sie können Ihre bereits vermarkteten Musikstücke hier kostenlos hinzufügen, sofern Sie dies nicht schon getan haben. (Diese Option gab es im TuneCore-Vertriebsdashboard früher unter „YouTube Art Tracks“.)

Was unabhängigen Künstlern zugute kommt, die TuneCore für den Vertrieb ihrer Neuerscheinungen nutzen, ist der verstärkte Fokus von YouTube auf Musik-Entdeckung. Neben einer benutzerfreundlichen Suchfunktion (z. B. mit Liedtexten und Beschreibungen unbekannter Songs, die Benutzer irgendwo anders einmal gehört haben) passt sich der Startbildschirm von YouTube Music an den Hörverlauf, den Standort und die Aktivitäten des Benutzers an:

„Am Flughafen? Schlagen wir vor dem Flug etwas Entspannendes vor. Beim Betreten des Fitnessstudios? Schlagen wir Beats vor, die die Herzfrequenz erhöhen.“

Das bedeutet, dass Ihre Musik eine größere Chance hat, von Leuten entdeckt zu werden, die nicht unbedingt Lieder mithilfe ihrer Titel suchen.

Darüber hinaus bietet YouTube Music Tausende von Playlists basierend auf Genre und Stimmung – ebenso eine Methode der Entdeckung und des Konsums von Musik, die sich sehr bewährt hat, um Aufmerksamkeit auf aufstrebende oder noch kaum bekannte unabhängige Künstler zu lenken.

Der Blogpost von Elias Roman (Produktmanager – YouTube Music) weist außerdem darauf hin, dass YouTube Music bald auch in Österreich, Kanada, Dänemark, Frankreich, Deutschland und anderen Ländern an den Start geht und kündigt zudem die in Kürze erscheinende YouTube Premium-App an – schauen Sie dort vorbei, um mehr zu erfahren.

Wie immer können sich TuneCore-Künstler bei Fragen an unser erstklassiges Künstler-Support-Team wenden.

Einführung der Zwei-Faktor-Authentifizierung

Bei TuneCore ist es unsere oberste Priorität, unabhängigen Künstlern dabei zu helfen, ihre Musik online anzubieten und dabei sicherzustellen, dass sie 100 % der ihnen geschuldeten Verkaufserlöse behalten. Doch mit der Entwicklung der digitalen Musiklandschaft entwickeln sich natürlich auch die Bereiche Online-Datenschutz und -Sicherheit. Wir schätzen unsere Künstler-Community und möchten sicherstellen, dass ihre TuneCore-Konten sicher sind. Deshalb bieten wir die Möglichkeit, die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren.

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung entwickelt sich zu einer relativ weit verbreiteten Sicherheitsmaßnahme im Internet – ganz gleich, ob es sich um Ihren E-Mail-Client oder Ihre bevorzugte App für die Zustellung von Lebensmitteln handelt: Marken möchten sicherstellen, dass ihre Benutzer die einzigen sind, die sich jederzeit bei ihren jeweiligen Konten anmelden können.

Der Prozess bietet den Benutzern im Wesentlichen die Möglichkeit, der Plattform (in diesem Fall Ihrem TuneCore Dashboard) zu bestätigen, dass es sich bei der Anmeldung tatsächlich um sie handelt, und zwar durch einfaches Senden eines Codes, den sie eingeben müssen, um dies zu verifizieren.

TuneCore-Künstler, die die Vorteile der Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen, können Verifizierungscodes per SMS oder Telefonanru.

Bevor wir unseren neuen Prozess näher erläutern, lassen Sie uns eines klarstellen: Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist für TuneCore-Künstler völlig optional und unsere Einführung ist nicht das Ergebnis eines Hacks oder einer Datenverletzung. Wir unternehmen einfach nur Schritte, um unserer Community neue Optionen zu bieten, wenn es darum geht, ihre Konten zu schützen. Loggen Sie sich zuerst in Ihr TuneCore Konto ein und gehen Sie in Ihrem Dashboard auf »Kontoeinstellungen«. Dort sehen Sie die Option, die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren und können auf »Loslegen« klicken.

Als Nächstes werden Sie aufgefordert, Folgendes zu tun:

  1. Geben Sie die E-Mail-Adresse und das Passwort für Ihr TuneCore-Konto ein;
  2. Geben Sie Ihr Land und Ihre Telefonnummer ein;
  3. Wählen Sie, welche Art der Kommunikation Sie für Verifizierungscodes bevorzugen:
    1. Textnachricht
    2. Anruf

Sobald Sie Ihre bevorzugte Methode für den Empfang von Codes gewählt haben, sendet TuneCore Ihnen Ihren ersten Code, den Sie eingeben müssen. Nach erfolgreichem Abschluss wird die Zwei-Faktor-Authentifizierung offiziell für Ihr Konto eingerichtet! Herzlichen Glückwunsch – Sie haben offiziell die nötigen Schritte unternommen, um Ihr TuneCore-Konto sicherer zu machen.

Wie immer gilt, wenn Sie weitere Fragen zur Zwei-Faktor-Authentifizierung haben, wenden Sie sich bitte an unser hervorragendes Künstler-Support-Team.

TIPP: Shazam für Künstler – Wie du auf Shazam dein Künstlerprofil verifizierst!

[Hinweis: Dieser Blogbeitrag wurde von Stine Mühle (TuneCore Brand Manager Deutschland) geschrieben.]

 

In den sozialen Medien sind die “blauen Häkchen” neben den Künstlernamen schon länger bekannt und stehen für ein offizielles Profil. Was viele allerdings nicht wissen ist, dass man auch ein verifiziertes Profil auf Shazam anlegen kann. Was früher nur über einen recht aufwendigen Prozess möglich war, geht nun einfach von der Hand.

Shazam stellt ein Formular bereit, um dem Künstler oder einer weiteren verantwortlichen Person den Prozess zu erleichtern. Um ein verifiziertes Profil beantragen zu können, benötigt Shazam folgende Daten:

  • Kontaktinformationen und E-Mail-Adresse (des Künstlers oder der verantwortlichen Person)
  • Zugangsdaten zu Facebook, Twitter und/oder Soundcloud des Künstlers
  • Ein Profilbild für das Shazam Profil

Nachdem die entsprechenden Kontaktinformationen und das Profilbild hochgeladen wurden, muss das Profil über ein anderes soziales Netzwerk bestätigt werden. Beste Voraussetzungen hierfür sind entweder ein bereits verifiziertes Profil auf Facebook oder Twitter oder ein Soundcloud-Profil mit mindestens 1.000 Abonnenten. Man kann jedoch auch ohne genannte Voraussetzungen fortfahren, solange man die Zugangsdaten zu den Künstlerprofilen hat.

Danach ist das Formular fertig ausgefüllt und kann zur Bestätigung versandt werden. Damit sollte dem blauen Häkchen nichts mehr im Weg stehen.

Du hast noch mehr Fragen zu dem Vertrieb von TuneCore und Shazam? In unseren FAQ’s sind weitere hilfreiche Fakten zu Shazam aufgeführt.

TuneCore 2017 Retrospektive

Ist das Jahr schon wieder vorbei?! Es fühlt sich so an, als hätten wir letzte Woche alle Auszeichnungen und großen Momente gefeiert, die TuneCore in 2016 groß gemacht haben, dabei beginnt schon wieder ein neues Jahr.

Eine Sache, die sich nie zu ändern scheint, ist das Können aller Künstler, die die TuneCore-Community herausstechen lässt. Wir freuen uns, dass wir ein weiteres Jahr damit verbracht haben, Künstlern zu helfen, Kontrolle über ihre Entwicklung zu übernehmen, ihre Fangemeinden aufzubauen und 100% ihres Umsatzes einzukassieren.

Auf dem Weg machte TuneCore sich bei Veranstaltungen und Konferenzen auf der ganzen Welt bekannt – um sich mit Künstlern zusammenzutun und ihre Mission, Gehör zu finden und bezahlt zu werden, zu fördern. Es ist immer wieder aufregend zu sehen, dass die Künstler, die unsere Plattform für den Vertrieb nutzen, an Dynamik gewinnen und der Welt zeigen, warum es sich lohnt, unabhängig zu sein. Lassen Sie uns zusammen 2017 Revue passieren.

GRAMMY -Nominierungen

TuneCore-Künstler, Songwriter und Arrangeure sorgen dieses Jahr bei den GRAMMY-Nominierungen richtig für Furore.

Sehen Sie sich einige der großartigen Nominierungen an, die unabhängige Künstlern der TuneCore-Community erhalten haben und schließen Sie sich uns an, um ihnen zu gratulieren:

SZA – Best New Artist, Best Rap/Sung Performance, Best Urban Contemporary Album, Best R&B Performance

Sylvan Esso – Best Dance/Electronic Album

Julian Lage & Chris Eldridge – Best Contemporary Instrumental Album

August Burns Red – Best Metal Performance

K. Flay – Best Rock Song

Raul Midón – Best Jazz Vocal Album

Miguel Zenón – Best Latin Jazz Album

Tina Campbell – Best Gospel Performance / Song

The Walls Group – Best Gospel Performance/ Song

CeCe Winans – Best Gospel Performance/ Song, Best Gospel Album

Marvin Sapp – Best Gospel Album

Alex Cuba – Best Latin Pop Album

Los Amigos Invisibles – Best Latin Rock, Urban or Alternative Album

Aida Cuevas – Best Regional Mexican Music Album

Blind Boys of Alabama – Best American Roots Performance

The Infamous Stringdusters – Best Bluegrass Album

Lisa Loeb – Best Children’s Album

TuneCore auf dem SXSW, der A3C & der Midem 2017

Wie schon in der Vergangenheit war TuneCore in diesem Jahr bei einigen der wichtigsten Veranstaltungen und Konferenzen der Musikbranche vertreten. Es ist für uns immer unglaublich bedeutungsvoll, direkt mit Künstlern, Labels und Managern in Kontakt zu treten, um Strategie und Erfolg zu besprechen – und natürlich darüber, wie TuneCore genau in diese Konversation für sie passt.

Auf der SXSW veranstaltete unser Team vier Tage lang die Artist Gifting Lounge, wo wir Einzelgespräche führten, unseren Künstlern Dienstleistungen und Vertriebsmöglichkeiten für Newcomer vorstellten und mit Künstlern während einer der geschäftigsten Veranstaltungen des Jahres plauderten. In der Nacht war das gleiche Team auf den Straßen unterwegs, um Shows und Sets von TuneCore-Künstlern in ganz Austin zu besuchen.

Über den großen Teich hinweg wurde TuneCores VP of International Marie-Anne Robert eingeladen, bei der Midem 2017 auf einer vertriebsorientierten Podiumsdiskussion zu sprechen. Es ist immer eine große Ehre, bei einer der größten Verlagskonferenzen der Branche dabei sein zu dürfen und Marie-Anne hat Künstler darüber beraten, wie wichtig es ist, die Daten von Streaming-Diensten sinnvoll zu nutzen und wie sie Geschäftsentscheidungen beeinflussen können.

Später im Jahr haben die Mitglieder des TuneCore-Teams den Sprung nach Süden nach Atlanta für eine der größten und zunehmend wichtiger werdenen Veranstaltungen für unabhängigen Hip-Hop geschafft: A3C Fest 2017.

Mit so vielen unabhängigen Künstlern, die sich im Loudermilk Conference Center in der Innenstadt von Atlanta zeigten, nutzte TuneCore diese Gelegenheit und veranstaltete „Music Made Me Industry Talks“ mit einer Mischung aus Hip-Hop-Künstlern, Produzenten und Musikindustrie-Profis. Zu den Themen gehörten Vertrieb, Beatmaking, Geschäftsplanung und Radio-Werbeaktionen.

Internationale Höhepunkte

Das internationale Team von TuneCore war in 2017 beschäftigter denn je. Markenmanager aus ganz Europa waren damit beschäftigt, Künstler zu treffen und sie über die Vorteile der Verwendung von TuneCore während unserer allerersten „TuneCore Indie Tour“ zu informieren – in Großbritannien (Manchester, Birmingham und Nottingham), Frankreich (Marseille, Nantes, Lyon, Paris, Lille und Annecy), Deutschland (Hamburg, Düsseldorf und Dortmund), Österreich (Wien) und Rumänien (Bukarest).

Neben der Zusammenarbeit mit Künstlern bei dieser Tour, hat TuneCore auch neue Partnerschaften mit gleichgesinnten künstlerfreundlichen europäischen Startups wie CapiTalent, Arezzo Wave Love Festival, Music on Stage, Les Etoiles du Parisien, NME, Focus Wales, Liverpool Sound City, SPH Bandcontest und dem Reeperbahn Festival geknüpft. Partnerschaften wie diese haben es uns nicht nur ermöglicht, mehr internationale Künstler und Labels zu erreichen, sondern auch dazu beigetragen, exklusivere Möglichkeiten für sie zu schaffen.

Music Made Me: Der TuneCore Podcast

Durch die Förderung von Artikeln, die von Experten geschrieben wurden, die heute in der Musikbranche aktiv sind, denken wir gerne, dass der TuneCore-Blog eine starke Quelle für unabhängige Künstler ist, die Informationen suchen, die ihnen helfen können, ihre Karriere voranzutreiben. Bildung ist eine Schlüsselkomponente, um in diesem Spiel voranzukommen, und im Sommer 2017 haben wir mit „Music Made Me: The TuneCore Podcast“ ein neues Medium geschaffen!

Jede Episode wird von einem Mitglied des TuneCore-Teams gehostet oder kuratiert und bietet Gespräche mit Künstlern, Managern, Publizisten, Music Supervisorn und mehr – dies alles mit dem Ziel, die richtigen Informationen in die Hände derjenigen zu bringen, die sie am meisten brauchen.

Haben Sie es noch nicht gehört? Verfolgen Sie die Episoden dieses Jahres und abonnieren Sie sich um mit all den aufregenden Episoden, die wir 2018 und darüber hinaus teilen, auf dem Laufenden zu bleiben.

# 2018Goals

Abschließend möchten wir allen unseren TuneCore-Künstlern zu ihren Erfolgen gratulieren. Wir schätzen es sehr, dass Sie mit uns für den digitalen Vertrieb zusammenarbeiten und wir freuen uns, neue Wege zu finden, um die unabhängige Gemeinschaft zu unterstützen.

In der Tat würden wir gerne wissen, was Sie für 2018 geplant haben. Teilen Sie uns Ihre # 2018Goals über @TuneCore auf Twitter, Facebook oder Instagram mit.

Danke und frohes neues Jahr! Wir sehen uns 2018!

 

10 Gründe, warum du dich für den TuneCore Musikverlag entscheiden solltest

Du hast eine Menge Arbeit in das Schreiben von Songs investiert. Und weil die Kompositionen Grundlage für jede Musikkarriere sind, wollen wir sichergehen, dass sie auch richtig ausgewertet werden. Ein Verlag präsentiert deine Kompositionen und stellt sicher, dass du alle Lizenzeinnahmen, die durch die Nutzung deiner Musikkompositionen entstehen, erhältst. Mit dem TuneCore Musikverlag hast du ein Team an deiner Seite, welches auf eine jahrelange Erfahrung im Musikbusiness zurückblicken kann und sich dafür einsetzt, die Einnahmen deiner Lizenzgebühren zu steigern. Hier haben wir 10 gute Gründe für dich, warum du dich für den TuneCore Musikverlag entscheiden solltest.

1. Wir sammeln alle Ihre Songwriter-Lizenzgebühren weltweit für dich ein.

Wenn deine Kompositionen heruntergeladen, gestreamt und auf andere Weise weltweit verwendet werden, generierst du weltweit Einnahmen. Auch wenn nur ein einiger Fan in Estland deine Musik streamt, solltest du die daraus resultierenden Einnahmen erhalten. Wir registrieren deine Kompositionen bei den Gesellschaften und digitalen Stores in über 60 Ländern und sammeln die Lizenzgebühren für alle Umsätze, die sich auf deine Kompositionen beziehen ein.

2. Es ist kinderleicht.

Die Einnahmen der Lizenzgebühren sollten dir keine Kopfschmerzen verursachen. Daher haben wir einen einfachen Anmeldeprozess geschaffen, mit denen du deine Kompositionen im Verlag anmelden kannst. Das System sieht vor, dass du jederzeit neue Kompositionen zu deinem Account hinzufügen kannst. Außerdem kannst du jederzeit den Status deiner Kompositionen überprüfen und gleichzeitig neue oder mehrere Splits +über dein TuneCore-Konto einreichen.

3. Ein fairer Preis & Bedingungen

Auch Songwriter verdienen einen fairen Deal, wenn es um ihre Musikveröffentlichungen geht. Mit unserem Verlagsservice bezahlen Songwriter eine einmalige Einrichtungsgebühr von nur € 69,99. Du kannst jederzeit und beliebig oft neue Kompositionen, ohne zusätzliche Kosten, hinzufügen. Die Provision ist mit 10% auf die Kompositionseinnahmen gering und fair. Sollte unsere Kreativabteilung eine Lizenzplatzierung (Werbung; TV; Kino) für dich erzielt haben, ziehen wir nur 20% Provision von deinen Einnahmen ab.

Außerdem musst du dich nicht darum kümmern, an einer mehrjährigen Vereinbarung festzuhalten. Daher wollen wir dich auch nicht an eine vertragliche Laufzeit binden.

4. Deine Kompositionen, deine Rechte.

Du hast die Musik geschrieben, also gibt es keinen Grund, warum du nicht auch alle deine Rechte behalten solltest. Als TuneCore Musikverlag Kunde bleibst du zu 100% im Besitzt deiner Kompositionen ohne Rechte daran abtreten zu müssen.

5. Der TuneCore Musikverlag arbeitet transparent und fair

Wenn du dich sowohl für den Musikvertrieb und den Musikverlag entschieden hast, hast du den großen Vorteil, dass wir mit dem eingebauten Audit-Trail genau sehen können, wann, wo und wie oft deine Musik verkauft und gestreamt wurde. Unser Musikverlagsteam weiß daher genau, wenn die einzelnen Abrechnungen erfolgen, ob diese von den einzelnen Verwertungsgesellschaften auch korrekt sind.

6. Maximiere die Einnahmen aus deiner Musik.

Ein weiterer Grund für eine Partnerschaft mit TuneCore sowohl für den Vertrieb und den Musikverlag sind: alle deine Vertriebsverkäufe, Umsatz und Linzenzeinnahmen aus deiner Veröffentlichung werden an einem Ort dargestellt, damit du deine Musikeinnahmen besser verwalten kannst. Und vergiss nicht, mit TuneCore verkaufst du deine Musik nicht nur weltweit, sondern generierst dadurch auch weltweite Einnahmen.

7. Sei ein Teil unserer Sync Lizenz Datenbank.

Synchronisationslizenzierung kann eine unglaublich lukrative Einnahmequelle für einen Songwriter sein. Aus diesem Grund wollen wir allen TuneCore Songwritern die Möglichkeit geben, ihre Kompositionen für den Einsatz in Film, TV, Werbung und mehr vorzuschlagen. Wir haben eine Sync & Master Lizenz Datenbank erstellt, die exklusiv für Music Supervisors zur Verfügung steht, damit sie nach Musik für ihre Projekte suchen können. Unser hauseigenes Lizenzierungs- und Kreativteam platziert auch aktiv Kompositionen. Wenn ein Musik-Supervisor deine Musik für einen Pitch nutzen möchte, wird unser Kreativteam alle Rechte und Gebühren in deinem Namen verhandeln, um sicherzustellen, dass deine Komposition legal und zu den besten Bedingungen lizenziert wird.

8. Verdiene auch Geld mit deiner Musik auf YouTube.

Du verdienst jedes Mal Geld, wenn die Leute deine Komposition in ihren YouTube-Videos nutzen und diese Videos mit deiner Musik angesehen werden. Als TuneCore Musikverlagskunde, sichern wir auch diese Lizenzgebühren, die deine Komposition erzielt. Das passiert, weil ein YouTube-Video auch eine Art Synchronisation ist, die durch den Verlagsdeal abgedeckt ist.

9. Wir arbeiten mit allen gängigen Urheberechtsorganisationen zusammen.

Songwriter fragen uns oft, ob sie, wenn sie bereits bei einer Urheberrechtsorganisation (Performing Rights Organization (PRO) eingetragen sind, einen Konflikt mit dem TuneCore Musikverlag verursachen? Die Antwort lautet hier: NEIN. Es ist wichtig, dass sowohl der Verlag, als auch die Organisation eng in ihrem Auftrag zusammenarbeiten. Das tun wir, in dem wir mit fast allen Organisationen (z.B. SESAC, ASCAP, BMI ) verbunden sind.

10. Wir haben die Erfahrung auf unserer Seite.

Du willst einen Verlagsservice, dem du voll und ganz vertrauen kannst? Einer der weiß, wie es in der Branche zugeht und wie man sicherstellt, dass du alle Einnahmen erhältst? Unser Team kann auf jahrelange erfolgreiche Arbeit im Verlagsdienst zurückblicken. Mit dem TuneCore Musikverlag kannst du also sicher sein, mit Profis die nur dein Bestes wollen zusammenzuarbeiten.

Du findest also, dass der TuneCore Musikverlag genau das richtige für dich als Songwriter und Komponist ist? Dann findest du noch mehr Informationen zur Anmeldung hier.

Mit diesen Tipps schaffst du es, deine Musik in Spotify Playlisten zu platzieren

Du bist soweit und deine Musik ist dank TuneCore auf Spotify vertreten. Doch wie geht es weiter? Wie platzierst Du Deine Musik in kuratierten Playlists, damit sie auf Spotify gehört wird und du dadurch deine Fanbase weiter ausbauen kannst.

Die Frage nach einer Platzierung in einer offiziellen Spotify Playlist ist gleichzusetzen mit der Frage nach einer Platzierung auf dem Rolling Stone Magazin Cover. Vor allem wenn die eigene Bekanntheit gerade mal vom ersten Auftritt in der lokalen Tanzbar deines Wohnortes ist.

Trotzdem musst du natürlich nicht verzweifeln. Der Weg ist das Ziel und die verschiedenen Etappen können sind auch schon Teilerfolge, die viel zu deiner steigenden Bekanntheit beitragen.

Welche Tipps und Tricks es dabei zu beachten gilt, haben wir unten für dich aufgeführt.

1. Verifiziere deinen Account

 

Das erste, was du tun solltest, ist dein Spotify Künstler Profil zu überprüfen. Dadurch erhältst du eine gewisse Glaubwürdigkeit und Seriosität. Außerdem hilft ein verifiziertes Profil auch den Spotify Algorithmen, die für die Spotify Playlisten wichtig sind. Wie du dein Künstler Profil anlegst, erfährst du hier.

2. Arbeite mit den inoffiziellen Spotify Playlisten

Der beste Weg, um dein Ziel zu erreichen, ist dort zu beginnen wo du dich befindest. Natürlich möchtest du in einer offiziellen Playlist gelistet werde, aber die Wahrheit ist, dass du wahrscheinlich brauchen wirst, bist dich dort jemand listet. Die gute Nachricht ist, dass es eine Menge von inoffiziellen Spotify-Kuratoren gibt, die offener gegenüber neuen Bands und Künstlern sind, die noch keine großen Erfolge gefeiert haben. Es gibt regionale, nationale und internationale Musikblogs die eigene Spotify Playlisten haben und in Diesen gerne neue Künstler aufnehmen. Fang am besten an, die Blogs und Seiten zu recherchieren und diesen zu folgen. Du wirst sehen, je öfter du dich dort vorstellst und ins Gespräch bringst, umso eher werden sie dich auch featuren.

3. Promote Spotify auf Social Media Plattformen

Wenn du die Zahl der eigenen Follower und der deiner Playlisten steigern möchtest, musst du auch die Marketing Aktivitäten in deinen Social-Media-Kanälen steigern. Vergewissere dich, dass du gut sichtbar die Links zu deinem Spotify Profil in den Kanälen (Facebook; Instagram etc.) eingebunden hast. Bitte ruhig auch 1-2-mal im Monat deine Fans, dir auf Spotify und in den verschiedenen Playlisten zu folgen.

Sei strategisch und biete regelmäßig neue Inhalte an. Egal ob Single,- oder Albumveröffentlichung oder aber eine neue Playlist. Es lohnt sich immer auf diese Veröffentlichungen mehrmals hinzuweisen. Es ist wichtig auch auf Spotify immer aktiv zu bleiben und vielleicht auch mal Playlisten auf Facebook anzukündigen, in denen du gelistet bist.

4. Spotify auf der eigenen Webseite integrieren

Genau wie in den sozialen Medien ist es natürlich auch wichtig, Spotify in der eigenen Webseite zu integrieren. Versuche deine Produkte auf Spotify (egal ob Single, Album oder Playlist) immer und überall zu veröffentlichen. Mit einem „Follow Button“ haben Fans dann auch gleich die Möglichkeit, dir auf Spotify zu folgen. Darüber hinaus solltest du selbstverständlich auch ein Spotify Symbol neben deinen ganzen Social Media Symbolen veröffentlichen. Spotify stellt auch verschiedene Widgets zur Verfügung, mit dem du einen Player etc. kinderleicht in deine Seite einbauen kannst. Die verschiedenen HTML Widgets findest du hier.

5. Erstelle eigene Spotify Playlists

Um in anderen Playlisten gelistet zu werden empfiehlt es sich auch, eigene Playlisten zu erstellen. Diese kann natürlich deine eigene Musik enthalten, aber auch Musik von befreundeten Künstlern und Bands und Genre ähnlichen Musikern. Du kannst auch Playlisten nach verschiedenen Themen (Jahreszeiten; Events; Gefühle) erstellen und hier dich und andere Bands featuren. Übertreibe es aber nicht und liste pro Playlist nur jeweils 1 Song pro Band (einschließlich dir selbst). So bleibst du glaubhaft.

Du solltest auch mindesten 20 Songs in deiner Playlist gelistet haben. Wobei das wichtigste der Titel deiner Playlist ist. Er muss prägnant und eingängig sein. So, dass die Leute beim Suchen auch direkt auf deine Playlist stoßen. Geht es thematisch eher um Rock, sollte der Begriff auch in deinem Titel auftauchen. Eine Anleitung zur Erstellung eigener Playlisten findest du hier.

5 Tipps wie deine Band mehr Merchandise verkaufen kann

In der Musikindustrie, die zunehmend schlechte Verkäufe zu verzeichnen hat, müssen Künstler auch noch andere Absatzwege als den reinen Musikverkauf in Betracht ziehen. Der Verkauf von Band Merchandise ist ein guter Weg, bei den Auftritten Einnahmen zu generieren. Allerdings gibt es auch hier Unterschiede im erfolgreichen Verkauf des eigenen Merchandise. Einfach Bildchen auf ein T-Shirt drucken funktioniert meist nicht mehr. Daher haben wir hier diese 5 Tipps für dich erstellt, mit denen du den Verkauf des eigenen Merchandise ankurbeln kannst.

Schaffe einen visuell überzeugenden Verkaufsstand bei deinen Shows.

Wenn du hoffst, bei einem Konzert viel zu verkaufen kommt es auch darauf an, wo du deinen Verkaufsstand platzierst. Meist sind diese Flächen vom Veranstaltungsort vorgegeben, trotzdem solltest du darauf achten, dass man ihn beim rein- und rausgehen sofort sieht. Es lohnt sich auch, etwas mehr Geld aus der Bandkasse in die Darstellung des Stands zu investieren. Das können gut sichtbare Banner oder eine extra Beleuchtung sein, um die Aufmerksamkeit zu steigern. Hier funktioniert zum Beispiel auch ganz simple Weihnachtsbeleuchtung, auch wenn es auf den ersten Blick nicht sehr originell erscheint.

Auch wenn man das eigentlich nicht erwähnen müsste, ist es natürlich wichtig, dass die visuelle Darstellung des Standes zum Image der Band passen muss.

Stelle sicher, dass der Verkaufsstand auf dem Konzert permanent besetzt ist.

Das ist ein wirklich wichtiger Tipp, der leider nicht oft genug eingehalten wird. Wenn du dir die Mühe machst und einen Verkaufsstand auf einem Konzert einrichtest, sollte dieser auch permanent besetzt sein. Es ist nicht sehr verkaufsfördernd, wenn Bands abgehetzt und genervt am Stand stehen und ihre Ware verkaufen. Außerdem spielt ihr ja auch noch ein Konzert, bei dem ihr schlecht die Bühne für den Verkauf verlassen könnt. Was ist aber mit den Fans, die z.B. früher gehen wollen? Oder denen einfällt, dass sie das Geld doch lieber in das T-Shirt anstatt in das nächste Bier investieren wollen? Verpasst keine Gelegenheit Geld mit dem Verkauf zu verdienen.

Fragt einen Freund, ob er euch helfen will. Und solltet ihr in einer fremden Stadt ohne Freunde und Bekannte sein, ist auch das kein Problem. Fragt über Eure Kanäle nach einem Fan, der Zeit und Lust hat, sich für euch zu engagieren.

Verkaufe deine Ware auf so vielen Plattformen wie möglich.

Ein häufiger Fehler den junge Bands und Musiker häufig machen ist es, eine Menge Geld für Shirts, Sticker und Beutel auszugeben, um sie auf den Shows aber nicht im Online Handel zu verkaufen. Bietet die Ware auch über Eure Webseite, auf Plattformen wie Bandcamp, Big Cartel und Shopify an. Um dadurch ein größeres Publikum zu erreichen und noch mehr Merchandise zu verkaufen.

Viele von uns haben auch schon die Erfahrungen gemacht, sich extra Geld für den Kauf eines T-Shirts auf dem Konzert einzupacken, nur um es dann bei der Show direkt in Bier und Schnäpse zu verwandeln. Eine gute Möglichkeit sind daher Online-Plattformen auf denen eure Fans auch später noch die Möglichkeit haben, sich das langersehnte T-Shirt zu kaufen.

So bald erstmal das Merchandise online verfügbar ist, kann man auch mit den Fans interagieren und z.B. Rabatt angeben. Keine Angst, aber am Ende einer Tour, oder bei der Veröffentlichung eines Albums kann das manchmal sogar ganz sinnvoll sein.

Nutzt Online-Plattformen, die auch alle gängigen Zahlungsmethoden akzeptieren.

Wenn ihr euren Merch nicht exklusiv über einen Store verkauft, solltet ihr darauf achten, dass die Plattformen auch alle gängigen Zahlungsmethoden anbieten. Eure Fans können mitunter jung sein und noch nicht über eine Kreditkarte verfügen. Daher ist es wichtig, auch bei der Bezahlung eine Vielzahl an Möglichkeiten anzubieten. Das ist z.B. auch bei dem Verkauf über eure eigene Webseite wichtig. Bietet von der Vorkasse, bis hin zu PayPal so viel wie möglich an.

Schau was funktioniert und was nicht funktioniert.

Theoretisch kannst du alles verkaufen, was auch nur im Geringsten zu eurer Musik passt. Allerdings solltest du dir schnell darüber im Klaren werden, was deine Fans wirklich wollen und was zu eurer Band passt. Eine Plastikorgel mit Bandlogo passt eher weniger zu einem Indie-Solo-Künstler mit Gitarre.

Auch der Verkäufer auf dem Konzert sollte (wenn es kein Bandmitglied ist) vom Image her zu euch passen. Spießig und bieder bei einem Punk-Rock Konzert funktioniert eher weniger gut. Sucht euch jemanden, der witzig und frech und vor allem kreativ in seinem Verkauf ist.

Musik über die eigene Website verkaufen

[Hinweis: Die ist ein Gastbeitrag von Julian Angel. Julian ist Organisator der MusicBiz Madness Konferenz, die in diesem Jahr von TuneCore präsentiert wird. Unter dem Link www.MusicBizMadness.de/tunecore erhältst Du Dein Konferenzticket zu Sonderkonditionen.]

 

Die eigene Website erweist sich für Musiker als traumhafter Verkaufsplatz für: keine Provisionen und die volle Kontrolle über Artikelbeschreibung, Preisgestaltung und Layout. Hier erfährst Du, wie Du Deine Website für den Verkauf von CDs, mp3s und Merchandise optimieren kannst.

Website ist Pflicht
Die eigene Website ist die Anlaufstelle schlechthin im weltweiten Netz. Sie verleiht Dir nicht nur den entscheidenden Hauch an Professionalität und Glaubwürdigkeit, vielmehr gibt sie Dir nahezu uneingeschränkte Möglichkeiten, Fans, Veranstalter und Medien gleichermaßen individuell anzusprechen und zu bedienen. Sämtliche Social Media Profile sind lediglich ausgestreckte Arme oder „Außenstellen“, die neue Kunden gewinnen sollen. Stelle Dir eine Litfasssäule vor oder den Verkaufsstand eines Bäckers mitten am Marktplatz.

Das Layout
Der Bäcker ist ein schönes Beispiel. Betrittst Du also seine Bäckerei, nimmst Du sofort unmissverständlich das Angebot wahr, denn die lange Verkaufstheke ist nicht zu übersehen. Und auf dem Weg zur Theke gibt es keinerlei Ablenkung: kein „Besuchen Sie jetzt unseren Stand am Bahnhof“ („liked uns bei Facebook“) oder „Kommen Sie in unser Bäckereimuseum“ („Betrachtet unsere Fotogalerie“).

Das Verkaufen hat für den Bäckermeister nun mal Priorität. Deine ‚Theke’ sollte also ähnlich prominent auf Deiner Startseite zu sehen sein. An erster Stelle also der Verweis mit Link auf das neue/aktuelle Album, das gesamte Musikrepertoire oder die neuen Merch-Artikel. Lass Deine Besucher nicht erst nach dem Shop-Link in der Menüleiste suchen. Weise ihnen den Weg.

Hörproben
Da bekanntlich niemand mehr die Katze im Sack kaufen will, erweisen Hörproben einen großen Dienst. Ob Du zu jedem Song einen separaten Ausschnitt anbietest oder einen längeren Zusammenschnitt mit allen Songs, bleibt Dir überlassen. Einige Digitalvertriebe oder Portale bieten dazu extra Widgets an, etwas individueller geht es zum Beispiel auch mit eigenen, oft flash-basierten Audioplayern, vor allem dann, wenn Du physische Tonträger anbietest. Als Alternative bietet sich noch ein eingebettetes Youtube Video mit einem Zusammenschnitt aller Songs an.

Wichtig ist dabei, dass sich der interessierte Hörer die Hörproben nicht erst (einzeln) herunterladen muss, um sie anhören zu können. Streams sind heutzutage also unumgänglich, da sie der Bequemlichkeit der Besucher entgegenkommen (klicken und direkt anhören).

Der Kauf
Zurück in der Bäckerei. Dort gibt es eine mit Wechselgeld gefüllte Kasse, möglicherweise auch ein Kartenlesegerät und Personal, das den Tausch von Geld gegen Ware vollzieht.

Nun stelle Dir vor, es hinge stattdessen ein Zettel an der Theke mit der Aufschrift „Wenn Sie Brötchen kaufen wollen, schicken Sie uns bitte einen Brief, wir melden uns dann mit Instruktionen zur Bezahlung“. Genau so machen es leider immer noch viel zu viele Musiker. Die Zeiten haben sich aber längst geändert, da viele Menschen inzwischen den schnellen unkomplizierten Onlinekauf bei den großen Händlern gewohnt sind. Dem solltest Du unbedingt entgegen kommen.

Die Realisierung
Der eigene Onlineshop muss kein Hexenwerk sein. Ist das Angebot noch überschaubar (bis zu drei oder vier Artikel), reicht es aus, für jeden Artikel einen eigenen PayPal-Kaufbutton zu erstellen. Darüber hinaus lassen sich alle Artikel untereinander zu Paketen kombinieren, bei denen der Käufer gegenüber dem Einzelkauf ein Bisschen Geld sparen kann. Sehr viele Menschen nutzen PayPal, um online Zahlungen zu tätigen, darüber hinaus ermöglicht PayPal ebenso die Zahlung per Kreditkarte.

PayPal Buttons lassen sich relativ leicht realisieren, individuell anpassen und ohne allzu große Programmierkenntnisse in die eigene Website einfügen. Achte darauf, neben jedem Produkt unübersehbar einen solchen „Jetzt Kaufen“ Buttom einzufügen.

Werden es mehrere Produkte, wirst Du um eine einfache, aber professionell wirkende Warenkorblösung kaum herumkommen.

Digitale Produkte
Beim Verkauf von digitaler Musik bieten sich die bereits angesprochenen Widgets an, über welche Deine Fans die Musik nicht nur vorhören, sondern auch direkt beim Anbieter ihres Vertrauens kaufen können.

Solche Widgets kannst Du auch selbst zusammenstellen, indem Du die Logos der wichtigsten digitalen Outlets auf Deiner Website einfügst und diese Grafiken direkt mit Deiner Musik auf den jeweiligen Portalen verlinkst.

Auswahlmöglichkeit
Jeder Fan hat seine eigenen Vorlieben beim Hören und Kaufen von Musik. Biete Deinen Fans daher ein paar verschiedene Formate und Shops zur Auswahl an, in denen Deine Musik erhältlich ist, sowohl physisch als auch digital. Gerade Käufer aus Übersee freuen sich, wenn sie in einem Shop im Inland einkaufen und damit längere Versandzeiten vermeiden können.

Sicherheit und Vertrauen
Der Kauf bei renommierten Händlern gestaltet sich bei den meisten Käufern wesentlich entspannter als eine Abwicklung mit einer bisher völlig unbekannten Band. Hier kann die Abwicklung über PayPal durch das integrierte Käuferschutzprogramm dem Käufer Sicherheit geben, solltest Du es doch einmal versäumen, zu liefern.

Ich kann empfehlen, das ohnehin verpflichtende Impressum noch einmal ganz offen und unübersehbar auf der Shopseite aufzuführen, damit Deine Käufer sehen können, mit wem sie es zu tun haben.

Eine weitere Sorge von Käufern ist es, ob Dein Angebot überhaupt noch aktuell ist, oder ob sich die Band inzwischen nicht sogar schon aufgelöst hat. Um dem entgegenzuwirken, kannst Du auf der Shopseite einfach von Hand ein Aktualisierungsdatum einfügen, das Du regelmäßig in Abständen von z.B. 14 Tagen erneuerst.

Schnelle Erledigung
Wenn Du Deine Musik direkt über Deine Website verkaufst, ist es extrem wichtig, die eingegangenen Bestellungen umgehend zu bearbeiten und außerdem einen blitzschnellen Support anbieten, sollte jemand Probleme mit der Bezahlung oder dem Produkt haben.

Und sollte einmal ein Käufer aus Übersee versehentlich zu inländischen Versandkosten bestellt haben, fahre nicht gleich die deutsche Beamtenmentalität auf, sondern verschicke das Ding. Und falls eine Sendung nicht ankommt, diskutiere nicht herum, sondern verschicke sie noch einmal.


Also, mach es Deinen Fans überdeutlich klar, wie und wo sie Deine Musik kaufen können und gestalte ihnen den Kaufvorgang so einfach und so schnell wie möglich – wir wollen ja nicht, dass sich jemand kurzfristig umentscheidet. Damit sollte nun weiteren Einnahmen nichts mehr im Wege stehen. Viel Erfolg!

TuneCore präsentiert die MusicBiz Madness Konferenz am 22.10.2017 in Frankfurt/Main und kann Dir dadurch einen Sonderpreis für Dein Ticket bieten. Folge einfach diesem Link: www.MusicBizMadness.de/tunecore

Es geht (nicht) ohne Plattenfirma

[Hinweis: Dieser Beitrag wurde von Julian Angel von der Musikkonferenz MusicBiz Madness geschrieben.]

 
Ein Gastbeitrag von Julian Angel. Julian ist selbst Musiker und Organisator der MusicBiz Madness Konferenz, die in diesem Jahr von TuneCore präsentiert wird. Unter dem Link www.MusicBizMadness.de/tunecore erhältst Du Dein Konferenzticket zu Sonderkonditionen.

Wie bitte? Plattenfirmen sind doch out und der Selbstläufer Internet bietet die wahre Alternative. Hold the horses, nicht ganz so schnell. Es geht tatsächlich ohne Plattenlabel, wenn man die Alternative dazu kennt. Und die heißt:

Alles selber machen. Der Satz „es geht auch ohne Plattenfirma“ ist zwar richtig, wird aber zu gerne fehlinterpretiert. Denn die Arbeit der Plattenfirmen ist gut und essenziell für jeglichen Erfolg im Musikbusiness. Zwar müssen Musiker heute nicht mehr die Klinken der Labels putzen, dafür müssen sie aber umso härter arbeiten, denn sie müssen all das, was normalerweise eine Plattenfirma tut, künftig selbst erledigen.

Die Arbeit eines Labels außen vor zu lassen, ist also nicht der richtige Weg. Selbst zur Plattenfirma zu werden erfordert dabei nicht zwingend die formelle Gründung einer Firma, sondern schlichtweg die Übernahme deren Tätigkeiten.

Da wäre der Aufbau des Künstlers, auch Artist Development genannt. Als DIY Musiker entwickelt man also selbst seinen Stil und sein Image und verfeinert all dies unter Berücksichtigung der Zielgruppe und deren Bedürfnisse. Das komplette Bandkonzept liegt also nun in den Händen der Musiker. Dies klingt zunächst trivial, ist aber bei genauerer Betrachtung eines der größten Mankos, da sich zu viele Bands mit einem „Ach komm, wir machen einfach mal“ zufrieden zurück lehnen.

Finanzen und Budget müssen ohne Label aus eigener Tasche kommen. Bei der Finanzierung der Produktion ist dies weder neu noch selten, hinzu kommen jetzt aber die Kosten für Pressung, Vermarktung, Bemusterung der Medien oder das Engagieren eines Promoters.

Plattenlabels sind in mehrere Abteilungen aufgeteilt. Mehrköpfige Bands sind hier bei der Verteilung der Aufgabenbereiche im Vorteil, während an Solomusikern die komplette Arbeit hängen bleibt.

So wird eine Band oder ein Musiker nicht um eine eigene ‚Promotionabteilung’ umhin kommen, sprich, es führt kein Weg daran vorbei, sich ein Netzwerk mit relevanten Medienvertretern aufzubauen und zu pflegen, Marketing- und Veröffentlichungskampagnen zu konzipieren und in deren Rahmen die eigenen Medienkontakte zu bemustern, vor allem aber ständig die Kampagne zu kontrollieren und bei den Medien freundlich nachzuhaken.

Natürlich will auch der Vertrieb geregelt sein. Zunächst muss die Musik über die eigene Website in sämtlichen begehrten Formaten verfügbar gemacht werden. Ein Contentaggregator wie TuneCore macht die Musik im digitalen Format weltweit verfügbar. Doch auch physische Tonträger sollten gerade im Underground Bereich nicht vernachlässigt werden. Hier bieten sich insbesondere gernespezifische Mailorder Shops als Verknüpfung zur Szene an.

Gerade der Vertrieb, wo es schließlich um Geld geht, erfordert zusätzliches Augenmerk, muss man doch mehr als nur gelegentlich seinem Geld hinterher laufen, überdies aber vor allem den Überblick über alle Verkäufe behalten, um entsprechend abrechnen und bei Bedarf nachliefern zu können. Vergütungen aus Youtube Videos sowie deren Optimierung erfordern weiteren Einsatz.

Wer nun noch das Booking oder gar die Tourneeplanung einer Plattenfirma zurechnet, hat hier gleich einen weiteren Job an Land gezogen und darf sich mit Dingen wie dem Telefonverkauf vertraut machen und das Infomaterial der Band gestalten.

Und jetzt soll noch jemand sagen, eine Social Media Seite heile alle Wunden, denn es gibt kein vollautomatisiertes Musikverkaufsmodell, bei dem sich ohne Aufwand alles von alleine verkauft, während man als Musiker am Strand Margaritas trinkt.

Es gibt also einiges zu tun, damit sich die eigene Musik gut verkauft. Viele erfolgreiche Musiker, die von ihrer Musik leben können, verwenden rund 40 bis 50 Prozent ihrer Zeit auf den geschäftlichen Teil des Musik- äh, -business.

TuneCore präsentiert die MusicBiz Madness Konferenz am 22.10.2017 in Frankfurt/Main und kann Dir dadurch einen Sonderpreis für Dein Ticket bieten. Folge einfach diesem Link: www.MusicBizMadness.de/tunecore