In der Musikindustrie, die zunehmend schlechte Verkäufe zu verzeichnen hat, müssen Künstler auch noch andere Absatzwege als den reinen Musikverkauf in Betracht ziehen. Der Verkauf von Band Merchandise ist ein guter Weg, bei den Auftritten Einnahmen zu generieren. Allerdings gibt es auch hier Unterschiede im erfolgreichen Verkauf des eigenen Merchandise. Einfach Bildchen auf ein T-Shirt drucken funktioniert meist nicht mehr. Daher haben wir hier diese 5 Tipps für dich erstellt, mit denen du den Verkauf des eigenen Merchandise ankurbeln kannst.

Schaffe einen visuell überzeugenden Verkaufsstand bei deinen Shows.

Wenn du hoffst, bei einem Konzert viel zu verkaufen kommt es auch darauf an, wo du deinen Verkaufsstand platzierst. Meist sind diese Flächen vom Veranstaltungsort vorgegeben, trotzdem solltest du darauf achten, dass man ihn beim rein- und rausgehen sofort sieht. Es lohnt sich auch, etwas mehr Geld aus der Bandkasse in die Darstellung des Stands zu investieren. Das können gut sichtbare Banner oder eine extra Beleuchtung sein, um die Aufmerksamkeit zu steigern. Hier funktioniert zum Beispiel auch ganz simple Weihnachtsbeleuchtung, auch wenn es auf den ersten Blick nicht sehr originell erscheint.

Auch wenn man das eigentlich nicht erwähnen müsste, ist es natürlich wichtig, dass die visuelle Darstellung des Standes zum Image der Band passen muss.

Stelle sicher, dass der Verkaufsstand auf dem Konzert permanent besetzt ist.

Das ist ein wirklich wichtiger Tipp, der leider nicht oft genug eingehalten wird. Wenn du dir die Mühe machst und einen Verkaufsstand auf einem Konzert einrichtest, sollte dieser auch permanent besetzt sein. Es ist nicht sehr verkaufsfördernd, wenn Bands abgehetzt und genervt am Stand stehen und ihre Ware verkaufen. Außerdem spielt ihr ja auch noch ein Konzert, bei dem ihr schlecht die Bühne für den Verkauf verlassen könnt. Was ist aber mit den Fans, die z.B. früher gehen wollen? Oder denen einfällt, dass sie das Geld doch lieber in das T-Shirt anstatt in das nächste Bier investieren wollen? Verpasst keine Gelegenheit Geld mit dem Verkauf zu verdienen.

Fragt einen Freund, ob er euch helfen will. Und solltet ihr in einer fremden Stadt ohne Freunde und Bekannte sein, ist auch das kein Problem. Fragt über Eure Kanäle nach einem Fan, der Zeit und Lust hat, sich für euch zu engagieren.

Verkaufe deine Ware auf so vielen Plattformen wie möglich.

Ein häufiger Fehler den junge Bands und Musiker häufig machen ist es, eine Menge Geld für Shirts, Sticker und Beutel auszugeben, um sie auf den Shows aber nicht im Online Handel zu verkaufen. Bietet die Ware auch über Eure Webseite, auf Plattformen wie Bandcamp, Big Cartel und Shopify an. Um dadurch ein größeres Publikum zu erreichen und noch mehr Merchandise zu verkaufen.

Viele von uns haben auch schon die Erfahrungen gemacht, sich extra Geld für den Kauf eines T-Shirts auf dem Konzert einzupacken, nur um es dann bei der Show direkt in Bier und Schnäpse zu verwandeln. Eine gute Möglichkeit sind daher Online-Plattformen auf denen eure Fans auch später noch die Möglichkeit haben, sich das langersehnte T-Shirt zu kaufen.

So bald erstmal das Merchandise online verfügbar ist, kann man auch mit den Fans interagieren und z.B. Rabatt angeben. Keine Angst, aber am Ende einer Tour, oder bei der Veröffentlichung eines Albums kann das manchmal sogar ganz sinnvoll sein.

Nutzt Online-Plattformen, die auch alle gängigen Zahlungsmethoden akzeptieren.

Wenn ihr euren Merch nicht exklusiv über einen Store verkauft, solltet ihr darauf achten, dass die Plattformen auch alle gängigen Zahlungsmethoden anbieten. Eure Fans können mitunter jung sein und noch nicht über eine Kreditkarte verfügen. Daher ist es wichtig, auch bei der Bezahlung eine Vielzahl an Möglichkeiten anzubieten. Das ist z.B. auch bei dem Verkauf über eure eigene Webseite wichtig. Bietet von der Vorkasse, bis hin zu PayPal so viel wie möglich an.

Schau was funktioniert und was nicht funktioniert.

Theoretisch kannst du alles verkaufen, was auch nur im Geringsten zu eurer Musik passt. Allerdings solltest du dir schnell darüber im Klaren werden, was deine Fans wirklich wollen und was zu eurer Band passt. Eine Plastikorgel mit Bandlogo passt eher weniger zu einem Indie-Solo-Künstler mit Gitarre.

Auch der Verkäufer auf dem Konzert sollte (wenn es kein Bandmitglied ist) vom Image her zu euch passen. Spießig und bieder bei einem Punk-Rock Konzert funktioniert eher weniger gut. Sucht euch jemanden, der witzig und frech und vor allem kreativ in seinem Verkauf ist.

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